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Startseite > Bücher > Fantasy > Fabylon > Laura Flöter > NIRGENDLAND > Leseproben > Leseprobe 2

Leseprobe 2

NIRGENDLAND

Laura Flöter
Roman / Fantasy

Fabylon
Covergrafik: Laura Flöter

Taschenbuch
ISBN: 978-392707187-2

Mar. 2013, 16.90 EUR
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Schließlich, als das Jahr bereits seinen letzten Mond anbrach und es kalt geworden war, fiel Líl-Laës Schatten auf das Hochland von Kabylinth; es war rau und felsig und voller scharfer Winde. Bald würde sie sehen, wohin Mond und Sonne Hand in Hand gezogen waren – Gîldharath. Die Stadt der Städte.
Drei Tage lang flog sie mit den mutwilligen Winterwinden, die über das Hochland zogen und Frost mit sich führten, und sang für sie, ehe die Zeit kam, Lebewohl zu sagen. Sie gab ihnen Grüße und Gedanken nach Ilúvien mit auf den Weg, für Ilúvien – dann tauchte sie in die Himmelsgezeiten ein, die unter ihr kreisten. Am Horizont erhoben sich bereits die Türme der Ersten Stadt.
Bald darauf brach das Land unter ihr auseinander. Die Hochebene war rings um Gîldharath von Schluchten und Geröllhalden zerspalten, die steil in die Tiefe fielen. Im Schein einer Abendsonne, die vom Winter schon ganz bleich war, gaben sich Grotten und Kavernen preis. Unter ihr tat sich ein gewaltiger Riss im Felsengrund auf, und an seinem Grund sah sie plötzlich noch etwas Anderes: Lichter, im Dunkel aufgereiht wie leuchtende Perlen an einer Schnur. Wie sie eben so schaute, flackerten eine oder zwei – als habe ein Schatten sie gestreift. War dort unten jemand?
Líl-Laës Herz machte einen kleinen Sprung. Sie zögerte, aber nur einen Gedankenbruchteil lang; dann schloss sie ihr Gefieder und sank dem Grund entgegen.
Der Riss teilte eine dicke Felsendecke, seine Kanten waren gesplittert und zerborsten wie die Schalen einer großen Muschel; die Arkhalaéyi hielt sich mit schlagenden Flügeln in der Luft darüber fest. In der Tiefe tanzte ihr Schatten über Trümmer, Felsen, Grate; er war schon ganz dicht von der Dämmerung.
Líl-Laë erkannte Treppen in der Schwärze – sie führten in einen Säulenwald; ein paar der Stelen standen frei, andere waren zerborsten, umgestürzt. Die Dunkelheit da unten war voller Treppen und Säulen. Gewölbefluchten durch die immerwährende Nacht unter Kabylinth.
Die Sternenstürmerin ließ den Himmel los und stieß durch den Felsenriss ins Dunkle hinab. Sie kam am Grund einer gewaltigen Felsenhöhle auf einem Treppenabsatz auf, von dem noch immer Stufen in die gerinnende Düsternis führten; sie waren voller Staub und Splitterteilen und brachen dann einfach ab. Darunter lag nur noch mehr Finsternis. Líl-Laë zog sich von dem Rand zurück, wo die Treppe ins Nichts mündete; sie nahm den Speer von ihrem Rücken. Dann warf sie ihr Gefieder auf, dass es leise raschelte, und sah sich nach den Lichtern um. Ihre rotgoldenen Augen stöberten in den Schatten, die zwischen den Säulen hingen, und in den leeren Arkaden. Dieser Ort glich ein klein wenig den Seegärten, welche die Arkhalaéyi in der Heimat in den Riffen anlegten. Die Seegärten hier waren abgestorben und verödet.
Die Lichter aber waren noch am Leben. Laternen, kleine gläserne Kugeln, von schwarzem Eisen eingefasst, die an Ketten aus dem Dunkel hingen. Darin stiegen winzige glühende Funken auf und nieder wie verirrte Glimmerkäfer.
In diesem Augenblick ging eine Lampe aus. Dann noch eine und noch eine. Die Düsternis um Líl-Laë stieg höher mit jedem Leuchten, das erlosch.
»Ist da jemand?« Sie schrie nicht, aber sie sprach auch nicht leise. Ihrer Zunge gelang das Jurathan, die Eine Sprache, die die Völker eint, nicht ganz – ein Trillern schlich sich aus dem Arkhalaéyin hinein, ein kleines Flöten dazu, sie konnte das nicht verhindern. Außerdem klang ihre raue Stimme ein wenig lieblicher damit.
Die Lichter hörten mit dem Erlöschen auf. »Ist da jemand?«, wiederholte sie. Die Dunkelheit beschlug von ihrem Atem; sie konnte sie wachsen hören und wusste: Jemand beobachtete sie von der anderen Seite der Düsternis aus. Aber wo? Und wer?
Ihre Hände fassten den Speer fester an; die hohlen Muscheln, die ihn schmückten, klapperten leise. Líl-Laë hatte auch ein langes Messer, falls sie es brauchen sollte, die Klinge aus Korallen wie der Speer. Sie fächerte die Schwingen auf, drängte das Dunkel mit einem Schild aus kupferroten Federn von sich. »Ich weiß, dass du da bist!«, sagte sie.
Wer immer es war, er antwortete nicht gleich. »Nein«, erklang eine Stimme schließlich irgendwo hinter ihr, »du irrst dich. Hier ist niemand außer dir.«
Ein Schauer ging durch die junge Arkhalaéyi; ihre aufgespreizten Federn streiften einander raschelnd. Niemands Stimme sprach das Jurathan nicht wie ein Mensch es spricht, sondern mit einer blassen zweiten Stimme, wie die Elden. Glocken, dachte sie. Aus Glas.
Líl-Laë drehte sich um. Langsam – vielleicht, damit sie diese Glocken nicht versehentlich zertrat.
Hinter ihr, in Reichweite ihres Speers, lehnte er, niemand also, an einem steinernen Gesims. Die junge Sternenstürmerin blinzelte. Nie zuvor hatte sie jemanden wie ihn gesehen. Jung war er, kaum älter als sie selbst, groß und so zart – beinahe zu schön, um ein Mann zu sein. Sein Haar war lang und fein und hatte die Farbe von Sonnenschein im Winter; er trug es im Nacken fest gebunden, nur einige lose Strähnen fassten seine Schläfen ein und teilten sich an seinen Ohren – sie waren lang und spitz. Er musste ein Elde sein, mindestens so sehr, wie er auch Mensch war: ein Zweifarbenblut.
Sein Gesicht war schmal und lieblich, mit einer hohen Stirn und weichen Zügen. Von den Augen, leuchtend blau wie kleine Stücke Himmel, war das rechte gut, das linke aber voller Spiegelsplitter. Funken aus Silber glitzerten darin, die den Schein der Laternen zurückwarfen und Líl-Laë Lichtflecken ins Gesicht streuten. Es war seltsam, in diesem Blick zu stehen. Wenn sie genau hinsah, konnte sie sich selbst in diesem gesplitterten Auge sehen; aber ihr Abbild war nicht ganz.
Er war ein Zauberer, das erkannte sie, sobald sie in dieses Auge sah. Es führte hinab in seine Seele (auf einem Pfad aus Spiegelscherben: Woher sie das nur wissen konnte?) und an andere Orte, wo es womöglich immer dunkel war.
»Überlegst du, ob ich wirklich bin?« Er lachte leise. »Oder nur ein buntes Echo am Abgrund deines Verstandes?«
Líl-Laë blinzelte noch einmal. Sie richtete sich ein wenig auf. »Du bist wirklich«, sagte sie beinahe freundlich. »Mich hältst du nicht zum Narren.«
Er regte sich nicht. Er sah aus, als könne er mit einem leichten Schritt beiseite in die Schatten gehen, einer von ihnen werden und sich selbst dazwischen nicht mehr wiederfinden; es fiel Líl-Laë nicht leicht, ihn in all dem Dunkel auszumachen hier unten, wo die Nacht ihre Wurzeln hatte, denn der Magier trug Schwarz von Kopf bis Fuß. Einen langen Rock, ein Hemd mit weiten Armen und einen Schleier für das Gesicht. Schmuck – Ringe an den Fingern. Ganz anders als Líl-Laë, die einem verirrten Herbsttag glich in ihrer bunten Kleidung aus Linnich, Fischleder und Federn.
»Das ist seltsam«, erwiderte der Namenlose schließlich. »Für gewöhnlich sprechen meine Träume nicht mit mir. Und wenn, dann sagen sie nicht so etwas. Du bist schön. Ich frage mich, wie es kommt, dass ich dich träumen kann.« Sein Blau-und-Spiegelsplitter-Blick war von schwarzem kehal eingefasst, Schminke aus Ruß und Bienenwachs. Er betrachtete sie eingehend, als könne er immer noch nicht glauben, was er sah.
So sah er ihr Gesicht, das ihm wild und fremd vorkommen musste, keines, wie eine Menschenfrau es hatte – oder eine Elde. Vielleicht kam sie ihm wie ein Mädchen vor, das träumt, dass es ein Vogel ist. Mit großen Augen, sonnenuntergangsfarben, einer Mähne aus kupfernem Gefieder und langem, rötlichblondem Haar, das sich in Locken um die hohen Wangen schmiegte. Ihre Glieder mochten lang und schlank sein für den Tanz mit Wind und Wolken – sie trug Gefieder an den Armen, einen Schatz von rotem Gold, und Flügel auf dem Rücken, die groß und kräftig waren und weiß gebändert.
Sie neigte den Kopf ein wenig zur Seite, schaute tief in sein Gesicht, das schöne. Und da, ja, begriff sie: Seine Augen waren verhangen. Er träumt wach, so sagten die Arkhalaéyi dazu. Líl-Laë zischte. Von diesen Wegen kam nichts Gutes.
Schwerer weißer Rauch quoll träge aus der Perlmutt-und-Meerschaum-Pfeife, die er in der Hand hielt und vermengte sich mit seinem erfrierenden Atem. Líl-Laë konnte ihn riechen: süß und modrig. Träume – getrocknet, zermahlen und in Brand gesteckt. Sie kannte diesen Geruch von irgendwo – und sie wusste, dass sie ihn nicht mochte.
»Ich bin kein Traum.« Sie sagte es nicht laut, aber sehr deutlich.
Auf den Lippen des Fremden dämmerte ein Lächeln, aber es war so traurig, dass Líl-Laë es nicht sehen mochte. »Alles, was gut ist, ist ein Traum.«
»Ich nicht«, wiederholte die Arkhalaéyi.
»Kannst du das beweisen?« Ihre Worte hatten ihn wohl ein bisschen aufgeweckt, so hörte er sich an, und deshalb fragte sie:
»Wie soll ich es dir beweisen?«
»Siehst du, du kannst es nicht.« Er lächelte wieder auf diese Weise, die eigentlich kein Lächeln war.
Fast entwich Líl-Laë ein Laut des Kummers. Dieses Lächeln tat ihr weh. Sie kauerte sich auf den Boden und legte ihren Speer beiseite, die Hand noch immer am lederumflochtenen Schaft. Schüttelte das Gefieder ein wenig auf. »Lass mich dich überzeugen.«
»Wir können alle nicht beweisen, was wir nicht sind. Aber bitte, versuch dein Glück.«
Líl-Laë nickte und legte ihre Flügel um sich wie einen Federmantel. Sie dachte eine Weile nach, ihre Finger spielten mit den Perlenschnüren, die sie ins Haar geflochten trug. Dann sagte sie: »Ich bin Líl-Laë von den Sternenstürmern von den Arkhalaéyi. In Ilúvien, das ist das Inselreich im Osten. Von dort komme ich her. Kennst du es, Zauberer?«
»Ich weiß, dass es ein geflügeltes Volk gibt, das im Osten lebt. Das Himmelsvolk, heißt es. Und auch den Namen kenne ich: Arkhalaéyi. Aber das ist alles. Es heißt, sie bleiben unter sich.«
»Wie kannst du also etwas träumen, das du gar nicht kennst?«
Er sah sie wieder an, und nun schien er beinahe klar. »Du kennst meine Träume nicht, Líl-Laë-Traum von den Arkhalaéyi. Manche werden einfach wahr.«
Sie lächelte, so fein wie Morgennebel über dem Meer. »Wahr geboren oder wahr geworden – macht das wirklich etwas aus für jemanden wie dich?«
Der Magier war still. »Ay«, meinte er schließlich, »vielleicht nicht. Ich bin nicht sicher, Traum-und-Vogel-Mädchen.«
»Wie-Sonne-und-Sturm«, berichtigte Líl-Laë. »Ohne Traum. Líl-Laë Wie-Sonne-und-Sturm von den Arkhalaéyi. Das ist der Name, den ich mir verdient habe. Nur wer Fleisch und Blut ist, und nicht Traum, kann ihn sich verdienen.« Ihre Abendrotaugen fassten sein Gesicht jetzt fester. »Sag mir deinen Namen, Zauberer. Du hast doch einen, oder nicht?«
Er lachte, hart und klirrend. »Wo ich herkomme«, versetzte er, »ist Name nur ein anderes Wort für Fluch. Glaub mir – du würdest bereuen, meinen Namen zu kennen. Wenn nicht heute oder morgen, dann spätestens in hundert Jahren. Falls du so lange lebst.«
»Das tue ich. Sag ihn mir.«
Er schaute sie einen Herzschlag lang an oder zwei, und die Dunkelheit hinter seinen Augen (dem linken, am Ende des Spiegelsplitterpfades) schien zu wachsen und näher zu kommen. Líl-Laë hielt ihren Atem fest. Für die Dauer dieses einen Herzschlags lang glaubte sie, die Dunkelheit werde sich auf sie stürzen, aus seinen Augen ... dem linken. Sie fröstelte, aber da war es schon zu spät.
»Ich bin Lîskith«, stellte der Magier sich nun doch vor. »Lîskith von den Spiegeln, Lîskith Niemand, wenn du willst, Lîskith Schattenlos, OhneSchatten und so weiter.«
»Ay.« Líl-Laë zog die Schultern hoch. Sie wusste nicht recht. Wenn jemand so viele Namen trug – was könnte ihn dazu getrieben haben? »Also, Lîskith.«
»Ja, wenn es unbedingt sein muss.«
»Wie soll ich sonst mit dir sprechen?«
»Das ist deine Sache.« Der Magier zog an der Pfeife mit seinen lilienbleichen Lippen. Líl-Laë konnte sehen, wie sich seine Augen wieder trübten.
»Mach das aus«, verlangte sie.
»Geht nicht.« Lîskith schüttelte erneut den Kopf. »Wenn ich das tue, wach ich auf.«
»Und – das willst du nicht?«
»Auf keinen Fall. Ich habe noch ein wenig Zeit. Früher oder später muss ich ohnehin wieder hinaus.«
»Wohin?«
Er machte eine unbestimmte Geste. »Hinaus aus den Träumen. Nach Wo-es-wirklich-ist.«
»Und dort gefällt es dir nicht.« Sie stellte es fest.
Er lachte wieder, freudlos. »Wo mein Wirklich ist, will niemand hin. Aber mir bleibt keine Wahl. Die Träume reichen nicht für ewig, und irgendwann holt es mich eben wieder ein. Dann muss ich mir die Träume neu beschaffen.«
Die Arkhalaéyi zwinkerte. »Und – ist das einfach?«
Er hob die schmalen Schultern. »Wie man’s nimmt. Vermutlich nein – aber mir ist es gleich, und das sollte es dir auch sein.«
Líl-Laë wusste nicht, was sie darauf sagen sollte. Außerdem fror sie. Damit das Gespräch noch nicht ganz zugrunde ging, sagte sie: »Ich kenne das, was du da rauchst: Das sind Gespensterblumen, diese weißen, die leuchten in der Dämmerung. Hast du keine Angst, dass du dich irgendwann verirrst in deinen Träumen?«
»Lieber heute als morgen.«
Sie starrte ihn an. »Warum sagst du das?«
»Weil es wahr ist. Obwohl ich im Grunde ein Lügner bin.«
»Aber – du kämst nie mehr zurück!«
»Das ist das einzige Paradies, das es für mich noch gibt.«
»Du würdest tot sein, Lîskith Niemand-Zauberer! Zu Tode geträumt!«
Er sah ihr mitten ins Gesicht, und für einen Lidschlag glaubte sie, dass die Spiegelsplitter sich in seinem linken Auge bewegten, sich drehten, um sich selbst wirbelten. »Das wäre noch das Beste daran«, entgegnete er mit einer Ruhe, die etwas eigentlich nur haben kann, wenn es tot ist. »Aber glaub mir – so weit wird es nicht kommen. Eher stürzt die Hölle ein.« Er stand auf. »Ich gehe jetzt, Líl-Laë-die-vielleicht-ein-Traum-ist-vielleicht-nicht.«
Líl-Laës Blick folgte ihm argwöhnisch aus abendgoldenen Augen. »Wohin?«
»Meine Zeit läuft ab. Ich habe zu tun, Sonne-und-Sturm. Das ist nichts für schöne Träume wie dich.«
»Ich dachte, ich –«
»Ja, ja«, unterbrach Lîskith. »Ich weiß, was du sagen willst. Erspar es dir. Macht ohnehin später keinen Unterschied mehr.«
»Was soll das heißen, später?«
»Das wirst du selbst herausbekommen müssen. Viel Glück dir, schöner Traum. Und lass dich nicht von jemand anders träumen – schließlich habe ich dich zuerst gehabt.«
»Warte!« Líl-Laë stand auf.
»Was ist denn noch?«
Sie ging einen Schritt auf ihn zu, hätte ihn jetzt berühren können. »Warum bist du hergekommen? Und was hast du mit dem Licht hier unten gemacht?«
Er wies nach oben, zum Riss in der Höhlendecke hin, durch den Líl-Laë gekommen war. »Ich wollte mir den Himmel einmal wieder ansehen«, antwortete er, »bevor ich ganz vergesse, wie er aussieht. Und oben, in Gîldharath – nun, es ist besser, wenn ich hier unten bleibe. Dir aber rate ich das nicht. Und was das Licht betrifft – wir sind geschworene Feinde. Ich habe ihm zwar nichts getan, nicht heute und nicht hier. Aber das Licht weiß: Ich könnte, wenn ich wollte. Deshalb weicht es mir aus. Wenn du wartest, kommt es vielleicht zurück.«
Líl-Laë schlang die Arme um sich und sah ihm nach: Einen Schritt, zwei, dann schlug die Dunkelheit über ihm zusammen. Und es kam, wie Lîskith vorhergesagt hatte: Líl-Laë zählte, wie ihr Herz schlug – zwanzig, dann flackerte die erste kleine Lampe wieder auf. Und während eine nach der anderen wieder zum Leben erwachte, sah sie feine Flocken durch das Nachtdunkel herabtreiben, das inzwischen auch oben angebrochen war. Es hatte zu schneien begonnen.

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