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THOMAS PLISCHKE - Die Phantastik ist für mich von zentraler Bedeutung

Interview mit Thomas Plischke, geführt von Alisha Bionda am 01. Jan. 2010.


Thomas Plischke Thomas Plischke
Alisha Bionda führte ein umfangreiches Interview mit THOMAS PLISCHKE, dessen Roman "Kalte Krieger" jüngst bei PIPER erschienen ist.

A.B.: Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, einige Fragen zu beantworten. Zuerst einige persönliche: Was gibt es über Dich als Mensch zu sagen?

T.P.: Ich habe natürlich erst einmal für die freundliche Gelegenheit zu danken, mich hier äußern zu dürfen. Ehrlich gesagt bin ich ein Interview-Fan, weil es neben dem, was mein Schreiben so hervorbringt, eine der Möglichkeiten ist, mich direkt an meine Leser zu wenden. Ich erkläre mich gern und ausgiebig, obwohl ich ansonsten eher schüchtern und zurückhaltend bin (was einem allerdings oft fälschlicherweise als kühle Distanz oder gar Arroganz ausgelegt wird). Hoppla, das war jetzt ja schon eine ganze Menge, das man über mich sagen kann *lacht*
Okay, was gibt es noch? Ich bin geborener Pfälzer (und wie viele Menschen in der Diaspora Heimatnostalgiker), 35 Jahre alt und lebe seit Anfang der 2000er mit Mann und Frau in Hamburg. Und meine Lieblingsbeschäftigung ist, wenig überraschend, das Schreiben.

A.B.: Was zeichnet Dich in Deinen Augen aus?

T.P.: Gute Frage ... Hat ein wenig was von Vorstellungsgespräch. Folgerichtig müsste ich mich jetzt selbst über den grünen Klee loben. Das lasse ich allerdings lieber bleiben und versuche, eine einigermaßen realistische Selbsteinschätzung abzuliefern. Also ich halte mich in Sachen Arbeitseifer für relativ diszipliniert (was beim Schreiben ungemein hilft) und bin in weiten Teilen Anhänger der Weltanschauung "Leben und leben lassen", auch wenn ich einem politischen Streitgespräch nur selten abgeneigt bin. Vor allem aber bin ich ein Mensch, der anderen Menschen sehr, sehr gerne zuhört und herauszufinden versucht, warum sie tun, was sie tun, und warum sie denken, was sie denken.

A.B.: Was magst Du, und was nicht?

T.P.: Ich mag Spaziergänge am Strand, Pina Colada und im Regen zu tanzen ... äh ... falscher Film. Im Ernst: Ich mag intelligente Unterhaltung, andere Menschen, das Leben, das Lesen und das Lernen. Gar nicht gerne mag ich Intoleranz, Dummheit und Ignoranz – auch mit diversen Auswüchsen des Spätkapitalismus habe ich so meine Probleme.

A.B.: Welche Hobbies hast Du?

T.P.: Lesen, lesen, lesen – und zwar alles, was ich in die Finger kriege: Nicht nur Bücher, sondern auch Zeitungen, Zeitschriften, Comics, Flyer, politische Kampfschriften, Buttons, Aufkleber und natürlich das Internet. Das geschriebene Wort übt einfach eine magische Anziehung auf mich aus. Aber auch andere Medien haben es mir angetan, insbesondere Film und Fernsehen verfolge ich mit Begeisterung.
Früher war ich durchaus auch ein waschechter Fußballfan und passionierter Thekentrainer, aber diese Leidenschaft regt sich erst in den letzten Monaten wieder etwas mehr in mir.

A.B.: Schildere uns doch bitte kurz Deinen bisherigen Werdegang.

T.P.: Bis zu meinem Abi habe ich wie die meisten Leute einen ziemlich ungebrochenen Lebensweg beschritten. Nach der Schule habe ich ein bisschen vor mich hin studiert (Psychologie und Sozialwissenschaften – und beides abgebrochen), dann eine Lehre als Verlagskaufmann absolviert und schließlich einen weiteren Studienanlauf in Amerikanistik, Anglistik und Medienkultur unternommen (und den habe ich dann – sehr zu meinem eigenen Erstaunen – auch lustvoll und eher zügig zu einem gelungenen Abschluss geführt). Nebenbei habe ich eine Weile im Rollenspielbereich gearbeitet und bin dann schließlich zu Romanen und Hörspielen gekommen – wobei nebenbei auch noch die eine oder andere Kurzgeschichte abgefallen ist. Seit 2008 bin ich freiberuflicher Autor und damit auch sehr glücklich.

A.B.: Wolltest Du immer schon Schriftsteller werden oder war es eher eine Folge Deiner persönlichen Entwicklung?

T.P.: Geschrieben habe ich zwar schon immer, aber Schriftsteller wollte ich nicht unbedingt werden. Stattdessen schwebten mir andere Ziele und Betätigungsfelder vor: Psychologe, Übersetzer, Verlagslektor oder Uni-Professor. Im Nachhinein hätte ich mich vielleicht etwas früher der Schriftstellerei widmen sollen, wenn ich mir so anschaue, wie es aktuell läuft – aber jeder dieser Umwege hat mir sicher dabei geholfen, genau dorthin zu kommen, wo ich jetzt gerade bin.

A.B.: Wann hast Du zu schreiben begonnen? Und womit?

T.P.: Ich hatte das große Glück, dass mir meine Oma schon vor der Schule das Lesen beibrachte. In der Lehranstalt tat ich mich dann aber etwas schwer mit dem Schreiben – bis ich eine Brille bekam. Da konnte ich plötzlich erkennen, was die Lehrerin da für komische Kringel und Bögen an die Tafel malte. Seitdem habe ich mit dem Schreiben eigentlich nicht mehr aufgehört. Eine Zeitlang hatte ich als Kind eine sehr große Begeisterung für Jason Darks "John Sinclair"-Reihe, und meine ersten längeren Texte lehnten sich also wohl am ehesten an trashigen Horror an (und böse Zungen behaupten, diese frühe Prägung wirke bis heute nach). Jahrelang habe ich danach aber nur Kurzgeschichten geschrieben (gerne auch Befindlichkeitsprosa mit hohem Fremdschämfaktor) oder Romane angefangen, die nach einer Handvoll Kapitel den Schubladentod starben. Bis ich einen meiner Romane fertigstellte, musste noch viel Wasser den Rhein hinunterfließen.

A.B.: Hast Du eine fest strukturierte Methode, wie Du ein Projekt „angehst“?

T.P.: Früher nicht, inzwischen schon – und ich muss sagen, es steigert die Produktivität und Kreativität in erstaunlichem Maße. Die Methode, an die ich mich heute halte, sieht ungefähr so aus: Ole, mein treuer Co-Autor, oder ich kommen auf eine Idee, die sich in einem Satz zusammenfassen lässt. Anschließend entwickeln wir daraus ein kurzes, knackiges Exposé mit den wichtigsten Figuren und Ereignissen, woraus wiederum ein grober Plotentwurf und eine feiner ausgearbeitete Kapitelstruktur entstehen. Das ist dann für mich die Grundlage für den eigentlichen Text, der sich im Zuge der Erstellung manchmal zwar noch bockig wie ein Wildpferd gibt oder hier und da einen Haken wie ein Hase schlägt, hinter dem der Hund her ist, aber dank der Vorarbeit ist das Risiko, das er mir völlig entgleitet, deutlich geringer.

A.B.: Schreibst Du gerne zu einer bestimmten Zeit? Lieber tagsüber, lieber abends/nachts? Wie sieht Dein Tagesablauf aus?

T.P.: Bisher bin ich tatsächlich ein reiner Heimschreiber: Ich brauche die Ruhe meines Arbeitszimmers, in dem ich mich ganz in das Schreiben versenken kann. Üblicherweise stehe ich also zwischen acht und neun Uhr morgens auf, lese noch einen Moment und setze mich dann an den Schreibtisch. Dort bleibe ich bis etwa sechs Uhr abends und beschließe den Tag mit weiterem Lesen oder multimedialer Unterhaltung in Form von Film, Fernsehen und Videospiel.

A.B.: Bevorzugst Du eine bestimmte Atmosphäre oder benötigst Du besondere Ruhe wenn Du schreibst?

T.P.: Wie schon gesagt: Ruhe ist für mich zunächst das Wichtigste. Ablenkungen des täglichen Lebens reißen mich einfach aus der Arbeit raus und machen mir das Schreiben sehr viel schwerer. Zum Glück kümmert sich Ole um meinen kompletten Schriftverkehr und die Bürokratie. So kann ich mich ganz auf das Schreiben verlegen. Während der Arbeit höre ich aber gerne inspirative Soundtracks, um die Stimmung einer Szene noch besser einfangen zu können (und mein an sich leider unruhiges Gehirn dahingehend auszutricksen, dass ich es Reizen aussetze, die einigermaßen zweckdienlich sind).

A.B.: Schreibst Du an mehreren Projekten gleichzeitig oder trennst Du das strikt?

T.P.: Das trenne ich sehr strikt. Ich will mich ganz in eine Sache versenken können, was gerade deshalb wichtig für mich ist, weil ich sonst die beabsichtigte Sprache nicht ordentlich hinbekomme. Ein Fantasyroman in einem Pseudo-Jahrhundertwendesetting (wie in den "Zerrissenen Reichen") muss sich zumindest ansatzweise anders lesen als ein in der Gegenwart angesiedelter Superheldenthriller wie "Kalte Krieger".
Morgens oder abends – also wenn ich nicht gerade "im Text bin" – sprechen Ole und ich aber oft über andere Projekte. Wir entwickeln immer mehrere Projekte parallel zueinander, wobei ich aber immer nur an einem schreibe und es stattdessen dem armen Ole überlasse, den ganzen Tag mit mehreren Dingen im Kopf herumjonglieren zu müssen.

A.B.: Welchen Genre ordnest Du Dich zu? Und welches reizt Dich am meisten?

T.P.: Die Phantastik ist für mich natürlich von zentraler Bedeutung – und zwar in all ihren Spielarten, also Fantasy, Science-Fiction und klassische Phantastik (insbesondere verdient der Horror hier Erwähnung). Phantastik ist für mich allerdings eher eine Bezeichnung für das, was in einer Geschichte erzählt wird, und nicht dafür, wie eine Geschichte erzählt wird. Ein großes Problem bei der ganzen Debatte über Genres besteht darin, dass oft unterschiedliche Dinge durcheinandergeworfen werden. Vielleicht nähert man sich dem am besten über ein Bild: das Kuchenbacken. In einen Schokokuchen zum Beispiel gehört Schokolade (so wie in einen phantastischen Text ein phantastisches Element gehört). Das macht den Schokokuchen zum Schokokuchen. Bevor man den Kuchen in den Ofen schiebt, gibt man den Teig aber ja bekanntlich in eine bestimmte Form, und dabei hat man eine Menge Auswahl. Die Form steht für mich für die Erzählmuster, in die ich die Handlungselemente einbette. Will meinen: Man kann eine Fantasygeschichte schreiben, die rein von ihren Erzählmustern her wie ein Thriller oder wie ein Internatsroman oder wie ein Entwicklungsroman oder wie ein Krimi funktioniert. Und genau das reizt mich: unterschiedliche Erzählmuster mit Elementen der Phantastik zu verbinden.

A.B.: Verfasst Du auch Kurzgeschichten? Und was reizt Dich daran?

T.P.: Die "kurze Form" ist etwas ganz Besonderes für mich. Es kann sein, dass ich mich deshalb immer wieder so gern an ihr versuche, weil sie mich schon sehr lange fasziniert. Der Reiz liegt für mich hauptsächlich darin, Ideen prägnant und packend schildern zu müssen, ohne dass einem der ausufernde Platz eines Romans zur Verfügung steht.

A.B.: Kann man Beiträge von Dir in Anthologien finden? Was ist ausschlaggebend dafür, an welchem Projekt Du Dich beteiligst? Herausgeber? Verlag? Thematik?

T.P.: In den letzten Jahren war ich bei den Weihnachtsanthologien von Piper ("Das Fest der Vampire" und "Das Fest der Elfen") dabei, was mir viel Spaß gemacht hat. Mich spricht bei Anthologien in erster Linie die Thematik an und wie man sie in ungewohnter Weise ausreizen kann. So geht es in meinen beiden oben genannten Beiträgen darum, die namensgebenden Völker einmal mit einer anderen "Brille" zu betrachten.

A.B.: Hast Du ein Vorbild?

T.P.: Mit Vorbildern tue ich mich etwas schwer, schlichtweg weil jeder Mensch seinen eigenen Weg finden und gehen muss. Man kann also jemanden bewundern, aber ihm blind nachzueifern, fände ich persönlich schrecklich. Ein Autor, der mich aber wirklich beeindruckt hat und immer noch beeindruckt, ist beispielsweise Stephen King. Es geht mir dabei nicht so sehr um seinen Erfolg (der natürlich auch beachtenswert ist), sondern um das unglaublich breite Spektrum an Werken, das er vorgelegt hat. Dass es da qualitative Schwankungen gibt, ist bei diesem Ausstoß nicht weiter verwunderlich.
Ein Erweckungserlebnis der anderen Art war meine Begegnung mit George R. R. Martins "Das Lied von Eis und Feuer". Dass er sich mittlerweile in gefühlt 450 Handlungssträngen verheddert hat, sei ihm verziehen, weil er mir erstens vor Augen geführt hat, dass Fantasy sich nicht in Heldenreisen erschöpfen muss, und zweitens den Beweis dafür antritt, dass auch ein möglicherweise grandioses Scheitern immer noch ausgesprochen unterhaltsam sein kann.
Es sind häufig ganz bestimmte Eigenschaften von Texten anderer Autoren, die mich berühren und mich sagen lassen: "So würde ich das auch gern hinkriegen!" Die Art wie etwa Stephen Crane mit sehr klarer, verständlicher Symbolik gearbeitet hat, um Kriegsgräuel oder das Leben der Ärmsten der Armen einzufangen. Chuck Palahniuks vorzüglicher Umgang mit gebundenen Perspektiven. Das Talent von M.R. James unfassbar gruselige Geistergeschichten ohne einen Tropfen Blut zu schreiben.

A.B.: Schreibst Du lieber alleine oder auch mit Co-Autoren? Welche würden Dich da reizen?

T.P.: Zugegebenermaßen sind Ole und ich schon fast symbiotisch miteinander verwachsen. Durch ihn habe ich angefangen, das Schreiben ernsthaft zu betreiben, und er gleicht so viele meiner Schwächen aus, dass ich ihn nicht missen möchte. Beim Schreiben (und auch in anderen Dingen) bin ich manchmal ein etwas schwieriger Zeitgenosse, und damit müsste jemand anderes erst einmal umgehen lernen: Das würde bei einem anderen Menschen wohl einfach zu lange dauern, weshalb ich auch in Zukunft bei Ole bleibe (auch deshalb, weil ich es keinem anderen Menschen zumuten möchte, sich mit meinen Marotten herumzuplagen).

A.B.: Liest Du regelmässig? Wenn ja, was bevorzugt?

T.P.: Ich lese regelmäßig und relativ viel. Pro Woche komme ich auf etwa ein bis zwei Bücher, zahlreiche Comics sowie mehrere Zeitschriften, und nebenbei schaue ich 10 bis 15 Serienfolgen. Der absolut größte Teil davon sind aus dem Phantastikbereich, aber auch so mancher Thriller oder auch mal Hochliteratur landet auf meinem Bücherstapel.
Zurzeit fräse ich mich durch das Gesamtwerk von Iain Banks, der in Deutschland leider bei weitem nicht so bekannt ist, wie es dieser hervorragende Autor verdient hätte.

A.B.: Gibt es Menschen, die Dich bei Deinem schriftstellerischen Werdegang unterstützt haben? Freunde, Familie, Kollegen? In Deinen Anfängen und jetzt?

T.P.: Ole hatte ich ja schon erwähnt. Ohne ihn wäre ich sicher nicht freiberuflicher Autor. Aber sowohl seine als auch meine Eltern haben mich tatsächlich immer unterstützt, sodass ich diesen doch recht langen und beschwerlichen Weg gehen konnte. Meine Freunde, insbesondere aus der Schulzeit und der Uni, sind natürlich ebenfalls eine immense Stütze (auch und gerade, weil sie mit Kritik nicht hinterm Berg halten), aber die Hilfe befreundeter Autoren ist von ebenso unschätzbarem Wert: Sie haben kluge Hinweise und gute Tipps parat und können sich manchmal einfach besser in die eigene Lage versetzen als Leute, die nicht schreiben.

A.B.: Jüngst erschien bei PIPER Dein Roman „Kalte Krieger“. Worum geht es in dem Thriller?

T.P.: Der Grundgedanke dabei war, das Superhelden-Genre mit dem Psychothriller zu kombinieren und dabei die Vorteile des Romans in Sachen Figurenzeichnung und Nähe zu den Protagonisten voll auszuschöpfen. Und auf Capes und Spandex zu verzichten ...
Die Handlung selbst dreht sich um zwei junge Frauen: Die eine ist angehende Psychologin, die 2008 ein Praktikum in Portland absolvieren möchte und dabei zusammen mit ihrem Betreuer in eine seltsame Mordserie verwickelt wird, die andere ein Teenager, die Ende der 1990er von ihren Eltern in ein mehr als mysteriöses Ferienlager geschickt wird. Die beiden Handlungsstränge stehen natürlich in Verbindung miteinander, aber viel mehr möchte ich gar nicht verraten.
Natürlich gibt es Verschwörungen, Action und Superkräfte, aber im Mittelpunkt steht die Innenwelt der beiden jungen Frauen – was für mich als schreibender Mann natürlich eine besondere Herausforderung war.

Im April erscheint mit „Die Zombies“ Dein nächster Roman bei PIPER. Bitte erzähl doch was die Leser in diesem Titel erwartet.

T.P.: Die Leser begleiten eine junge Anthropologin namens Lily Young auf ihrem Weg in die Welt der hungrigen Toten. Lily arbeitet an ihrer Doktorarbeit und befasst sich mit Mythen und Legenden über Zombies aus der ganzen Welt. Doch sie bohrt ein bisschen zu tief nach und muss recht bald erkennen, dass sie dabei ist, sich nach einem bedauerlichen Zwischenfall in eines ihrer Studienobjekte zu verwandeln. Hilfe erhofft sie sich von zwei sehr unterschiedlichen Männern, wobei es nur einem von beiden tatsächlich darum geht, das Menschliche in ihr zu bewahren.
Was kann man also nun erwarten? Tja, Kannibalismus, bizarre Rituale, Sex in Alkohol, das eine oder andere gefressene Gehirn, ein unheimliches Dorf in Schottland, ein ungewöhnliches "Wildgehege" im Taunus und ja, auch eine Prise Romantik.

A.B.: Woran arbeitest Du derzeit? Auf was dürfen sich die Leser künftig freuen?

T.P.: Derzeit bringe ich den dritten Band der "Zerrissenen Reiche"-Reihe zu Ende (Arbeitstitel ist "Stahl"), und danach geht es gleich an den vierten Teil, weil meine treuen Leser lautstark nach zügigen Fortsetzungen verlangen. Außerdem stehen noch einige Beiträge zu Anthologien an. Bevor ich mich an Neues wage, will all das erst einmal geschrieben sein. Ole und mir schwirren da allerdings schon ein paar Ideen zu phantastischen Thrillern durch den Kopf, doch mit denen setze ich mich wie gesagt erst dann näher auseinander, wenn ich die Zeit dafür finde.

AB: Vielen Dank für das ausführliche Beantworten meiner Fragen und viel Erfolg mit Deinen Projekten.

©des Fotos: Isa Scharfenberg0


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