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Der Phantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt.

Interview mit Sören Prescher, geführt von Alisha Bionda am 15. Feb. 2014.


Dieses Interview ist Teil der Kolumne:

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A. Bionda
98 Beiträge / 27 Interviews / 31 Kurzgeschichten / 5 Artikel / 59 Galerie-Bilder vorhanden
Sören Prescher Sören Prescher
Alisha Bionda führte via Mail einen weiteren Teil eines umfangreichen Interviews mit

A.B.: Lieber Sören, derzeit hat man das Gefühl es geht bei Dir literarisch Schlag auf Schlag: Dein Roman SHERLOCK HOLMES TAUCHT AB mit Tobias Bachmann, etliche Beiträge in Anthologien und nun der Steampunk-Roman DER FLUG DER ARCHIMEDES, der in der Reihe STEAMPUNK im Fabylon-Verlag erschienen ist. Erzähle uns doch bitte was uns in Deinem Roman erwartet
S.P.: Es geht um geheimnisvolle Prophezeiungen, verrückte Erfindungen und ein äußerst ungleiches Heldenpaar. Hauptpersonen sind der kauzige Ingenieur Harris und ein viel zu schüchterner Constable namens Charlie Grant, die überhaupt nicht zusammenpassen, aber trotzdem einen Weg finden müssen, eine Katastrophe zu verhindern.

A.B.: Was reizt Dich als Autor an dem Genre STEAMPUNK?
S.P.: Dass es in der Vergangenheit spielende Science-Fiction-Geschichten sind, und ich somit nach Herzenslust das Alte und das Neue miteinander verknüpfen kann. Der Phantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt.

A.B.: Was wiederum erwartest Du als Leser von einem guten Steampunk-Roman?
S.P.: Das Gleiche, was ich auch von jedem anderen guten Roman erwarte: Dass er mich unterhält, mir etwas Interessantes erzählt und ich mich mit einem der Protagonisten identifizieren kann.

A.B.: Wie kamst Du auf die Idee zu DER FLUG DER ARCHIMEDES?
S.P.: Allem voran ging die Frage, wie jemand reagieren würde, der in einem sechzig Jahre alten Buch auf einmal seinen Namen und viele Details seines eigenen Lebens wiederfindet. Ich liebe es, mit Ausgangssituationen zu spielen, die im Grunde genommen völlig unmöglich sind.

A.B.: Hast Du die Anfangsidee stringent verfolgt oder hat sich während des Schreibprozesses etwas geändert? Wenn ja was?
S.P.: Verändert hat sich die Anfangsidee nicht, sondern eher weiterentwickelt. Wenn ich am Plot für eine neue Geschichte tüftele, sehe ich zwar das große Ganze, dennoch habe ich zu dem Zeitpunkt noch nicht jedes kleine Detail vor Augen. Viele Dinge ergeben sich deshalb auch einfach während des Schreibens. Ein gutes Beispiel dafür ist die deutsche Ingenieurin Gerde. In der Grundstory ging es ausschließlich um Charlie und Nigel. Aber ziemlich bald merkte ich, dass da ein wichtiger Part fehlt. Sozusagen die weibliche Komponente. Also habe ich geschaut, wo und wie ich am besten eine weitere Hauptperson hinzufüge.



A.B.: Welcher Charakter liegt Dir nach Beendigung des Romans besonders am Herzen und warum?
S.P.: Ich mag sie ja alle sehr. Aber wenn ich mich für einen entscheiden müsste, wäre das Constable Charlie. Im Gegensatz zu den anderen Figuren hat er eigentlich keine konkrete Aufgabe. Und dennoch ist es gerade er, der alles zusammenhält. Was ich ebenfalls sehr genossen habe, sind die kleinen Frotzeleien zwischen ihm und Harris. Manchmal waren die beiden echt wie Hund und Katze.
Übrigens ist DER FLUG DER ARCHIMEDES nicht die erste Geschichte mit Constable Charlies. Auch im zur gleichen Zeit spielenden Roman SHERLOCK HOLMES TAUCHT AB hat er einen kleinen Gastauftritt.

A.B.: Das Atelier Bonzai hat das Layout der Reihe STEAMPUNK gestaltet, die Schmutzseite und Szenentrenner entworfen und fertigt die Buchumschläge. Wie gefällt Dir die Aufmachung?
S.P.: Natürlich sehr gut. Da passt alles perfekt.

A.B.: Wie gefällt Dir der gesamte Band, sprich auch die Cover- und Innengrafiken von Crossvalley Smith
S.P.: Auch hier sehe ich absolut keinen Grund zum Klagen. Im Gegenteil. Ich finde es immer wieder faszinierend, zu welchen Bildern Crossvalley Smith durch meine Geschichten inspiriert wird.

A.B.: Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit dem Fabylon-Verlag?
S.P.: Wie immer reibungslos und höchst interessant. In der ersten Romanfassung war DER FLUG DER ARCHIMEDES auch für ein jüngeres Publikum ausgelegt und der Junge Joe trat deutlich mehr in Erscheinung. Verlegerin Uschi Zietsch fand aber, dass ich das reduzieren und die Gewichtung mehr auf Charlie und vor allem Gerde verteilen sollte. Am Anfang war ich skeptisch, probierte die Änderung aber gern aus – und siehe da. Durch die Modifikationen bekam die Geschichte eine noch bessere Dynamik. Ich glaube, dafür war ich im Vorfeld einfach zu betriebsblind.

A.B.: Zum Abschluss noch die Frage: An welchem Projekt arbeitest Du derzeit? Worauf können sich die Leser künftig freuen? S.P.:
S.P.: Prinzipiell habe ich mein Augenmerk auf vielen Projekten gerichtet und schaue, wo sich etwas ergibt. Manches davon befindet sich in einer frühen Planungsphase, anderes wiederum besitzt schon recht konkrete Züge.
Was dieses Jahr aber definitiv erscheinen wird, sind meine Horrorkurzgeschichte „Narkoleptische Nebenwirkung“ in der Anthologie DIABOLOS MMXIV (Luzifer Verlag), für die Verleger Steffen Janssen eine schier unglaubliche Gruppe nationaler und internationaler Autoren versammelt hat; sowie der gemeinsam mit Silke Porath geschriebene Krimi-Reiseführer „Wer mordet schon zwischen Alb und Donau?“ (Gmeiner Verlag).
Alle Neuigkeiten über anstehende Projekte stehen übrigens immer auf meiner Homepage: www.soeren-prescher.de. Wer dort gelegentlich vorbeischaut, ist eigentlich stets auf dem Laufenden.

A.B.: Wieder einmal vielen Dank für das geduldige Beantworten meiner Fragen. Und bis zum nächsten Part des Interviews, in dem ich Dich zu Deinen nächsten Projekten befragen möchte.
S.P.: Ich habe zu danken, Alisha. Es ist immer wieder eine Freude, mit Dir zu plaudern.

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