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»Das Tal der Rosen« spielt in meiner Heimat, einer Gegend, die von einem wildromantischen und unverfälschten Landschaftsbild geprägt ist.

Interview mit Ladina Bordoli, geführt von Alisha Bionda am 22. Aug. 2017.


Dieses Interview ist Teil der Kolumne:

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A. Bionda
46 Beiträge / 45 Interviews / 102 Kurzgeschichten / 2 Artikel / 136 Galerie-Bilder vorhanden
Ladina Bordoli Ladina Bordoli
Alisha Bionda führte via Mail einen weiteren Teil eines umfangreichen Interviews mit LADINA BORDOLI.

A.B.: Liebe Ladina, das letzte Mal habe ich mit Dir u.a. über Deinen Steampunk-Roman DIE LAZARUS VERSCHWÖRUNG, der im Fabylon-Verlag erschienen ist, geredet. Weiter sind ein Krimi und ein Vampirroman im Arunya-Verlag geplant, sogar eine Abenteuer-Roman-Serie bei edel elements. Soeben ist im Bastei-Verlag Dein Romance-Roman DAS TAL DER ROSEN erschienen. Was für ein Gefühl ist es als junge Autorin bei so vielen Verlagen und verschiedenen Genres zu veröffentlichen?
L.B.: Das ist, um es kurz zu machen, ein unglaubliches Gefühl! Es ist schön, zu sehen, wie sich nun langsam alles entwickelt und die intensive Arbeit Früchte trägt. Das habe ich natürlich zu einem großen Teil auch Deinem sensationellen Einsatz zu verdanken, liebe Alisha. Hättest Du nicht an mich geglaubt, mir die richtigen »Teaser« zugespielt und mir dann doch jegliche Freiheit zur Entfaltung gelassen, wäre ich heute nicht an diesem Punkt. Es ehrt mich, dass ich mittlerweile bei so zahlreichen tollen Verlagen unter Vertrag bin. Die Vielfalt meiner Projekte ermöglicht es mir, in meiner Fantasie auf sehr unterschiedliche Reisen zu gehen. Das erfüllt mich immer wieder aufs Neue mit großer Begeisterung. Von mir aus kann es gerne so bunt weitergehen!

A.B.: Was erwartet die Leser in DAS TAL DER ROSEN?
L.B.: Das Tal der Rosen ist ein Frauenroman mit einer Liebesgeschichte und einem Familiengeheimnis. Eigentlich sind es sogar zwei Liebes- und Lebensgeschichten, die wie eine Doppelhelix zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. In diesem Roman steht das Gefühlskino für den Leser im Zentrum. Die Geschichte soll in erster Linie berühren. Ich habe versucht, alle Spektren menschlicher Empfindungen möglichst authentisch und lebendig zu schildern. Liebe, Sehnsucht, Enttäuschung, Trauer und Aufregung. Die hellen und die dunklen Schattierungen des Lebens. Dennoch soll der Roman auch einfach unterhalten und eine kurze Flucht aus dem Alltag ermöglichen.
»Das Tal der Rosen« spielt außerdem in meiner Heimat, einer Gegend, die von einem wildromantischen und unverfälschten Landschaftsbild geprägt ist. Das passt meiner Meinung nach sehr gut zu einem Romance-Titel.

A.B.: Welcher Charakter des Romans liegt Dir besonders am Herzen – und warum?
L.B.: Ich mag Adeline sehr gerne. Sie ist jene Figur, welche die bedeutendste Entwicklung durchmacht und auch das breiteste Gefühlsspektrum erlebt. Zu Beginn ist sie ein unbekümmertes, junges Mädchen, das langsam zur Frau heranreift. Irgendwann wird sie mit den dunklen Seiten des Lebens konfrontiert, mit Tod, Verlust und Entbehrung. Dennoch gibt sie nie auf und geht ihren Weg beharrlich und allen Widrigkeiten zum Trotz weiter. Ich bewundere es, dass sie der Liebe trotz der zahlreichen inneren Wunden und Narben immer wieder eine Chance gibt. Besonders schön sieht man das an der Liebe für ihre kleine Tochter. Adeline ist für mich die wahre Heldin der Geschichte. Eine Frau, deren Mut und Kraft noch Generationen später Spuren hinterlassen haben.

A.B.: Wie kamst Du auf die Idee zu dem Roman?
L.B.: Ich wurde von Bastei angefragt, ob ich gerne eine Geschichte zu ihrer Familiengeheimnisreihe beisteuern würde. Somit war schon mal klar, dass der Roman in zwei unterschiedlichen Generationen spielen sollte. Da die Liebe in einem Frauenroman niemals fehlen darf, hatte ich die Idee, eine vergangene Liebesgeschichte mit einer gegenwärtigen zu verbinden und das Ganze mit einem Schicksalsschlag zu würzen. Als Kontrast gewissermaßen. Ich fand die Idee spannend, mit zwei Paaren gleichzeitig mitlieben zu dürfen. Einmal in Form einer Zeitreise, einmal in der Smartphone-Ära. Das Setting, also das Schweizer Alpental Prättigau, hat sich mir gewissermaßen angeboten. Ich wollte einmal einen Sehnsuchtsort als Schauplatz wählen, der nicht von jedem Autor beschrieben wird. Der Rest der Geschichte hat sich irgendwie ergeben oder aus den Diskussionen mit der Lektorin entwickelt. Plötzlich spürt man die Charaktere und ihre Motive und dann sieht man, wie sich die Geschichte vor dem inneren Auge entfaltet.


A.B.: Hast Du streng nach Exposé geschrieben oder hat sich die Handlung während des Schreibens entwickelt?
L.B.: Bei diesem Projekt habe ich mich relativ strikt ans Exposé gehalten. Das ist vermutlich dem Umstand geschuldet, dass ich die Handlung bereits im Vorfeld intensiv mit der Lektorin besprochen habe. Am Ende gefiel sie uns so und funktionierte auch. Ich habe mich tatsächlich nur minimal von der geplanten Handlung entfernt. Das ist aber nicht bei all meinen Projekten so. Sehr oft geschieht es, dass die Figuren während des Schreibens ein Eigenleben entwickeln und die ursprüngliche Idee dann nur noch teilweise passt. Aber im Großen und Ganzen halte ich mich an ein Exposé, weil es ja auch ein Teil des Vertrags mit dem Verlag ist.

A.B.: Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit dem Lektorat des Bastei-Verlages?
L.B.: Sehr angenehm. Ich muss gestehen, dass ich im Vorfeld schon etwas Panik hatte. Immerhin war das meine erste Zusammenarbeit mit einem Großverlag. Ich hatte keine Ahnung, was mich da erwartet. Ich war angenehm überrascht. Sowohl die Chef-Lektorin wie auch die Redakteurin, die meinen Roman schlussendlich bearbeitet hat, waren sehr nette und tolle Menschen. Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben und anständig behandelt. Mein Manuskript wurde mit Interesse und Respekt geprüft und ich erhielt sehr gute Anregungen und konstruktive Kritik, die ich entsprechend gerne umgesetzt habe. Von mir aus kann das gerne so weitergehen!

A.B.: Wie gefällt Dir das Cover des Romans?
L.B.: Es ist schlicht und ergreifend traumhaft, einfach wunderschön! Ich war außerordentlich überrascht, wie gut der Grafiker die Landschaft meines Tals visualisiert hat. Man könnte wirklich meinen, es handle sich dabei um eine wahrheitsgetreue Abbildung der Gegend. Die Schrift und auch die Farben des Covers passen sehr gut zum Roman und sind ebenfalls sehr ansprechend. Gesamthaft sehr gut gelungen, würde ich sagen!


A.B.: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit dem Bastei-Verlag?
L.B.: Eigentlich auf Umwegen. Ursprünglich hat meine Agentur eine Dystopie zu Bastei geschickt. Die Lektorin war von dem Exposé auf Anhieb angetan, stellte dann jedoch fest, dass es leider nicht in ihr Verlagsprogramm passte. Daraufhin kam sie mit dem Vorschlag, etwas für die Familiengeheimnisreihe zu schreiben. Das war natürlich wie Sauerkraut und Pralinen, wenn man das Ursprungs-Thema mit ihrer neuen Idee verglich! Aber … warum auch nicht, dachte ich mir. Ich fand die Lektorin, die mich persönlich kontaktierte, sehr nett und hatte den Eindruck, dass wir harmonierten. Daher war es für mich selbstverständlich, meine Hirnwindungen nach einem Familiengeheimnis zu durchforsten. Heute bin ich sehr glücklich, dass ich das getan habe, denn ich liebte es, diesen Roman zu schreiben!

A.B.:Wird es weitere Veröffentlichungen von Dir dort geben?
L.B.: Ja, es ist gerade im Anschluss an »Das Tal der Rosen« zu einer weiteren Zusammenarbeit mit Bastei gekommen. Darüber freue ich mich natürlich sehr! Aktuell schreibe ich daher an einem heiteren Liebesroman, der ebenfalls im Prättigau, meiner Heimat, spielt. Ein wirklich erquickendes Projekt, das ich ebenfalls bereits ins Herz geschlossen habe.

A.B.: Wie gestaltet sich der Kontakt zu Deinen Lesern?
L.B.: Ich bin auf verschiedenen Socialmedia-Portalen (Facebook, Google+, Lovelybooks und Instagram) zu finden. Dort poste ich regelmäßig News für interessierte Lesenasen und beantworte auch gerne Fragen. Natürlich treffe ich auch im Alltag immer wieder auf nette Leser, mit denen ich mich dann auch gerne unterhalte. Ansonsten durfte ich in diesem Jahr an zwei Grundschulen einige Lektionen zu den Themen »Das Autorenleben«, »Geschichten schreiben« und »Der Kreativprozess« gestalten. Da hatte ich auch direkt oder indirekt Kontakt zu (potenziellen) Lesern.

A.B.: Woran arbeitest Du derzeit? Was wird als Nächstes von Dir erscheinen? Worauf dürfen sich Deine Leser freuen?
L.B.: Als Nächstes erscheint von mir ein Young-Adult Liebesroman im Arunya-Verlag. Junge Liebe auf einem pittoresken Schloss in Südfrankreich. Darauf freue ich mich bereits sehr!
Zurzeit arbeite ich, wie schon weiter oben erwähnt, an einem humorvollen, turbulenten Romance-Projekt. ABER, erst vor Kurzem kam noch ein weiteres Projekt dazu, dem ich mich ebenfalls widme. Ich schreibe an einem sechsteiligen Abenteuer-Liebesroman für edel elements. An dieser Stelle kann ich einfach so viel verraten: Das wird die abenteuerlichste Liebesgeschichte, die ich je schreiben werde. Ich freue mich tierisch auf dieses Projekt!

A.B.: Zum guten Schluss für heute: Wirst Du demnächst irgendwo lesen? Wenn ja wo? Auch aus »Das Tal der Rosen«?
L.B.: Im Moment sind noch keine Lesungen geplant. Ich würde mich jedoch sehr über eine Anfrage oder Einladung freuen. Vielleicht habe ich aber auch noch selbst eine spontane Eingebung für eine gemütliche Lesung – beispielsweise im Freien? Das würde jedenfalls hervorragend zu meinem neuen Roman passen.

A.B.: Wieder einmal vielen Dank für das ausführliche Beantworten meiner Fragen. Und bis zum nächsten Part des Interviews.
L.B.: Immer wieder gerne. Ich danke Dir, liebe Alisha, für das interessante Interview und die Möglichkeit, mich und meinen neuen Roman vorzustellen.

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