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Wenn ich auf Mallorca bin, dann bin ich gücklich

Interview mit Sophie Oliver, geführt von Alisha Bionda am 08. Dez. 2017.


Dieses Interview ist Teil der Kolumne:

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A. Bionda
46 Beiträge / 46 Interviews / 102 Kurzgeschichten / 2 Artikel / 136 Galerie-Bilder vorhanden
Sophie Oliver Sophie Oliver
Alisha Bionda führte via Mail einen weiteren Teil eines umfangreichen Interviews mit SOPHIE OLIVER.

A.B.: Liebe Sophie, das letzte Interview habe ich mit Dir im Oktober 2016 zu Deiner „Immortal Blood-Dilogie“ geführt, die im Fabylon-Verlag publiziert wurde. Im September erschien bei Bastei Entertainment Deine Mallorca-Romance DER SOMMER DER OLIVEN. Davor hast Du aber auch ein Jugendbuch geschrieben, das noch dieses Jahr veröffentlicht wird. Derzeit schreibst Du an einem Krimi. Wie schnell gelingt es Dir Dich auf andere Charaktere und Settings einzulassen?
S.O.: Das Eintauchen in neue Charaktere und Settings ist etwas, das ich am Schreiben besonders reizvoll finde. Ich mache mir für jedes neue Projekt ein Moodboard – früher hätte man Pinwand gesagt ;-) - , damit ich auch visuell vor mir habe, worüber ich schreibe. Das Erstellen dieser Pinwände macht mir großen Spaß und so freue ich mich immer auf den Start eines neuen Schreibabenteuers.

A.B.: Was erwartet die Leser in „Der Sommer der Oliven“?
S.O.: „Der Sommer der Oliven“ ist ein Frauenroman, der auf Mallorca spielt. Mir lag es besonders am Herzen, neben der Liebesgeschichte auch eine Seite der Insel zu zeigen, die man vielleicht nicht bei einem normalen Badeurlaub kennenlernt. Daher nimmt die Herstellung von Olivenöl einen wichtigen Teil der Handlung ein, ebenso wie Mallorcas kulinarische Highlights sowie Orte, die etwas abseits der Touristen-Hotspots liegen.

A.B.: Welche Charaktere des Romans liegt Dir besonders am Herzen – und warum?
S.O.: Zum einen liegt mir natürlich Klara am Herzen, sie ist die Hauptperson und muss sich ein neues Leben auf der Insel aufbauen. Damit das klappt, bemüht sie sich auch ein wenig sebstbewusster werden und lernen, die Männer – vor allem die beiden, die sich um sie bemühen – richtig einzuschätzen.
Zum anderen finde ich Emilia gut – weil sie entspannt ist, ein wenig bohemien und keine Kompromisse eingeht, was Qualität betrifft, sei es bei der Herstellung ihres Öls, der Führung ihres Hotels oder ihrer Lebenseinstellung. Sie ist eine interessante Frau, die ihren Mann steht.


A.B.: Wie kamst Du auf die Idee zu dem Plot?
S.O.: Ich bin seit Kindertagen ein großer Fan der Insel. Besonders interessiert mich immer das richtige Leben, nicht das, was der Urlauber in seinen ein, zwei Wochen dort macht. Mein Onkel und seine Familie leben auf Mallorca und gewähren uns bei jedem Besuch Einblicke ins wahre Mallorca, die mich zu „Der Sommer der Oliven“ inspiriert haben.
So fragte ich mich zum Beispiel oft, warum das Olivenöl auf Mallorca so viel besser schmeckt, als das, was ich daheim kaufe. Mein Cousin, der einen Olivenhain besitzt und selber Öl herstellt, konnte mir das wunderbar erklären.
Anderes Beispiel: Als wir bei einem Abendessen im Herrenhaus „Sa Campaneta“ saßen und die Sonne unterging, war mir sofort klar, dass dieses wundervolle Anwesen eine Rolle in meinem Buch spielen muss.
Und so war es eigentlich mit vielen Dingen, die im Roman vorkommen – eine Sammlung von Eindrücken, die mich begeisterten, wollten festgehalten werden.

A.B.: Hast Du den Roman streng nach Expo geschrieben? Oder hat sich einiges während des Schreibens verselbstständigt?
S.O.: Ich habe mich ans Expo gehalten, weil das mit dem Verlag so abgesprochen war.

A.B.: Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit dem Lektorat bei Bastei Entertainment?
S.O.: Ich durfte mit Natalie Röllig vom Lektorat Bücherseele zusammenarbeiten, was ich als sehr angenehm und sehr nett empfand. Auch die Betreuung durch Bastei Entertainment war sehr gut, der Kontakt immer zeitnah und professionell. Für mich war dies die erste Zusammenarbeit mit einem Großverlag, weshalb ich anfangs doch nervös war, aber besonders Natalie Röllig nahm mir diese Nervosität sehr schnell.


A.B.: Wie gefällt Dir das Cover des Romans?
S.O.: Es sieht mediterran aus, sommerlich und irgendwie lecker – und es sind Oliven drauf! Sehr schön. Es spiegelt den Titel des Romans wieder und ich glaube, es spricht den Leser gut an.

A.B.: Wird es weitere Mallorca-Romane von Dir geben? Wenn ja, welche?
S.O.: Derzeit sind keine weiteren Mallorca-Romane geplant und in näherer Zukunft würde ich aus zeitlichen Gründen auch keine verwirklichen können. Was ich jedoch gerne mal schreiben würde, wäre ein Mallorca-Krimi oder ein Mallorca-Roman mit einem historischen Background. Das würde mich sehr reizen, daher schließe ich künftige Projekte, die auf meiner Lieblingsinsel spielen auf keinen Fall aus.

A.B.: Nimmt Mallorca für Dich einen besonderen Stellenwert ein? Wenn ja, warum ?
S.O.: Mallorca hat für mich und meine Familie einen besonderen Platz in unseren Herzen. Bereits als Kind verbrachte ich wundervolle Sommer dort, die Verbindung zu meinem Onkel und der Familie bedeutet mir sehr viel. Mittlerweile habe ich selbst kleine Kinder, die jeder Mallorca-Reise entgegenfiebern und ginge es nach meinem Mann, würden wir längst dort wohnen. Für mich ist die Insel mit ihrem Licht, ihren Menschen, ihren Orten immer ein Sehnsuchtsziel. Wenn ich auf Mallorca bin, dann bin ich gücklich – deshalb würde ich mir langfristig tatsächlich wünschen, dort leben zu dürfen.


A.B.: Du hattest in den letzten Jahren die Gelegenheit, Dich in verschiedenen Genres, aber auch verschiedenen Literaturformen (Kurzgeschichten und Romane) und bei diversen Verlagen verwirklichen zu können? Was bedeutet Dir das? Wie fühlst sich das für Dich als Autorin an?
S.O.: Ich bin ja noch ziemlich am Anfang meines Autorenlebens, daher lerne ich begeistert bei jeder neuen Zusammenarbeit dazu. Es ist spannend, große und kleine Verlage, verschiedene Lektoren und Verlagsmitarbeiter kennezulernen und miteinander etwas umzusetzen, was dem Leser hoffentlich Freude bereitet. Dabei kommt es mir nicht auf Länge oder Umfang meines Manuskriptes an. Ich schreibe Kurzgeschichten und Novellen ebensogerne wie Romane und weiß es zu schätzen, Beiträge für facettenreiche Anthologien liefern zu dürfen.
Jedes neue Projekt ist ein Abenteuer, in das ich mich mit Begeisterung stürze und ich hoffe, dass mein Schreibspektrum auch künftig so bunt und vielfältig bleibt.

A.B.: Liest Du demnächst aus dem Roman? Wenn ja, wo und wann?
S.O.: Momentan sind keine Lesungen geplant.

A.B.: Woran arbeitest Du derzeit? Worauf können sich die LeserInnen freuen?
S.O.: Am 21. Dezember erscheint im Fabylon-Verlag im Rahmen der Vampir-Reihe mein Roman „Winter´s Night“. Nach den Oliven im Sommer gibt es passend zu Jahreszeit und Stimmung also als nächstes Vampirromance im Winter :-).
Dann wird – ebenfalls noch im Dezember – mein erster Roman für Kinder und Jugendliche (und ehrlichgesagt auch für junge Erwachsene) im Arunya-Verlag erscheinen. „Belinda Burggespenst“ ist ein Projekt, das mir sehr ans Herz gewachsen ist. Eigentlich war ein eBook geplant, aber der Verlag bringt „Belida Burgespenst“ nun auch als hochwertiges Hardcoverbuch heraus, mit farbenfrohen Grafiken von Peter Wall. Bestens geeignet zum Vorlesen also. Im Rahmen der Bunten Welt/Seifenblasen-Reihe des Arunya-Verlages ist es der zweite Band.
Am 10. April 2018 gibt es im Dryas Verlag meinen ersten Krimi: „Die Gentlemen vom Sebastian Club“ beginnen im viktorianischen London zu ermitteln.
Für den Bastei-Verlag habe ich eben erst einen Roman für die Familiengeheimnis-Reihe fertiggestellt, der ebenfalls 2018 erscheinen wird.
Und momentan schreibe ich an einem Manuskript für edel entertainment, eine historische Liebesgeschichte, die in England zur Zeit der Rosenkriege spielt.

A.B.: Wieder einmal vielen Dank für das ausführliche Beantworten meiner Fragen. Und bis zum nächsten Part des Interviews.
G.K.: Es war mir wie immer eine Freude und ich danke Dir ganz herzlich für die Möglichkeit, etwas über mein Schreiben erzählen zu dürfen.

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