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NAMIRIA - Ein Wintermärchen im Fabylon Verlag.

Interview mit Fabienne Siegmund, geführt von Alisha Bionda am 08. Jan. 2018.


Dieses Interview ist Teil der Kolumne:

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A. Bionda
98 Beiträge / 29 Interviews / 31 Kurzgeschichten / 5 Artikel / 59 Galerie-Bilder vorhanden
Fabienne Siegmund Fabienne Siegmund
Alisha Bionda führte via Mail einen weiteren Teil eines umfangreichen Interviews mit Fabienne Siegmund.

A.B.: Liebe Fabienne, in dem ersten längeren Part des Interviews mit Dir, habe ich Dir einige persönlichen Fragen gestellt und mit Dir über Deinen Roman „Das Nebelmädchen“ (Arunya-Verlag) gesprochen. Auch als Herausgeberin von Anthologien hast Du Dir einen Namen gemacht. Nun ist im Fabylon-Verlag Dein Fantasytitel NAMIRIA erschienen. Was bedeutet es für Dich als Autorin, Dich in so vielen unteschiedlichen Projekten verwirklichen zu können?
F.S.: Es ist ein wunderbares Gefühl, mit jedem Projekt wird ein Traum verwirklicht, der hinter jede Geschichte, jeder Anthologie-Idee steckt.

A.B.: Dein Roman NAMIRIA ist wie gesagt jüngst im Fabylon-Verlag erschienen. Schilder uns doch bitte kurz, was den Leser darin erwartet.
F.S.: Kurz gesagt: Ein Wintermärchen. In einem mehr oder weniger klassischen High Fantasy Setting. Der Leser macht sich auf in das Land Namiria, wo er Kirja begegnet, einer Waisen, die unter Gauklern aufgewachsen ist. Sie ist ein besonderes Mädchen, ihre Augen lassen beispielsweise alles zerbrechen, als würde man durch ein durchsichtiges Kaleidoskop sehen. Sie zieht mit den Gauklern und ihrem Schneekäuzchen Flocke durch das Land, in dem der Schnee seit dem Tod der gütigen und weisen Königin schwarz fällt – und sie begibt sich auf eine abenteuerliche Reise, um der Hoffnung zu folgen, dass der Schnee eines Tages wieder in weißen, lichtbringenden Flocken vom Himmel fällt.

A.B.: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit dem Fabylon-Verlag?
F.S.: Mein erstes Zusammentreffen mit dem Fabylon Verlag kam durch die von Dir herausgegebene Anthologie „Chill und Thrill“, in der ich mit einer Geschichte vertreten bin. Seither habe ich die Arbeit des Verlages aufmerksam verfolgt und hatte auf Messen die Gelegenheit, Uschi Zietsch zu treffen, was jedes Mal ein tolles Erlebnis war. Und als die Idee zu Namira geboren wurde, habe ich meine Agentur gebeten, ihr diese Idee einmal vorzulegen – und zum Glück konnte sich Uschi für die Idee begeistern.

A.B.: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit dort, auch im Lektorat?
F.S.:Großartig. Das sage ich nicht schnell, weil ich recht kritisch bin, was beispielsweise ein Lektorat angeht. Aber mit Uschi konnte ich mich immer austauschen, auch kritische Anmerkungen wurden nicht unter den Tisch gekehrt, sondern wir haben offen darüber geredet. Die Anmerkungen im Lektorat habe ich selten so ausführlich und genau erlebt, einfach toll, was es aus dem Text gemacht hat.


A.B.:Wie gefällt Dir die Aufmachung Deines Romans?
F.S.: Ich liebe es. Es war schon immer ein Traum von mir, dass eins meiner Bücher ein Cover von Mia Steingräber erhält, und das macht dieses Buch für mich sehr besonders. Mia hatte mir schon während des Schreibens eine Charakterzeichnung von Kirja angefertigt, und ich zeigte sie Uschi während den Coverplanungen, um ihr Kirja zu verdeutlichen. Daraufhin kamen wir auf die Idee, einfach Mia selbst zu fragen – und wie man sieht, sagte sie ja.

A.B.: Welcher Charakter des Romans liegt Dir besonders am Herzen – und warum?
F.S.: Das ist eine schwierige Frage. Ich schwanke ein wenig zwischen Carjetan und Tristran. Der Federling, weil er Kirja sehr viel über das Loslassen beibringt und Tristran, nun … ich will nicht spoilern.

A.B.: Wie kamst Du auf die Idee zu dem Plot?
F.S.: Vor ein paar Jahren ging ich im Schnee spazieren und kam an der Burgruine meines Heimatortes vorbei. Sie lag unter einer wunderbar leuchtenden Schicht aus Schnee, und plötzlich kam mir die Frage in den Sinn, was wäre, wenn der Schnee plötzlich schwarz fallen würde. Wie dunkel es dann wäre. Und so schrieb ich Zuhause den Gedanken auf.

A.B.: Hast Du den Roman streng nach Expo geschrieben? Oder hat sich einiges während des Schreibens verselbstständigt?
F.S.: Ich hatte ein sehr genaues Exposé, und tatsächlich sind die meisten Dinge auch unverändert geblieben, allerdings ist die Auflösung der Geschichte im Hintergrund eine vollkommen und für mich selbst ein wenig überraschend andere geworden. Auch hatte ich das Buch am Anfang weitaus weniger märchenhaft geplant. Als ich irgendwann nicht weiter kam, erzählte ich einem Freund von der Geschichte und er gab mir den Rat, nicht auf das märchenhafte zu verzichten, das so fester Bestandteil von mir und meinen Geschichten ist. Also nahm ich sinnbildlich die bis dahin geschriebenen 100 Seiten und zerriss sie, um von vorne zu beginnen – mitsamt Märchen. Und plötzlich lief es.

A.B.: Liest Du demnächst aus dem Roman? Wenn ja, wo und wann?
F.S.: Konkrete Termine gibt es noch nicht, aber ich werde im nächsten Jahr definitiv einige Lesungen planen, zudem bin ich auch wieder auf einigen Conventions zugegen.

A.B.: Woran arbeitest Du derzeit? Worauf können sich die LeserInnen freuen?
F.S.: Derzeit schreibe ich an einer Geschichte, von der ich noch nicht allzu viel verraten mag. Meine Geschichten haben dann manchmal die Gewohnheit, mir davonzugleiten, und das will ich nicht riskieren. ;) Aber bald werde ich mich an den zweiten Teil der Herbstlande setzten müssen, den ich wieder mit Stephanie Kempin, Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser schreiben werde. Und im Oktober erscheint ja auch die von uns vieren herausgegebene Herbstlande Antholgie, in der uns viele Autoren aus dem Bereich der Phantastik in die Herbstlande begleitet haben. Die Anthologie wird Aileen P. Roberts und Sven Hüsken gewidmet sein, die uns viel zu früh verlassen haben, und der Erlös geht der Krebshilfe zugute.

A.B.: Wieder einmal vielen Dank für das ausführliche Beantworten meiner Fragen.
F.S.: Ich danke dir für die Zeit, ich freue mich immer wieder, Gast bei LITERRA zu sein – hier habe ich viele wichtige Schritte dorthin gemacht, wo ich heute bin … Danke dafür.

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