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Hüterin des Lichts
von Gabriele Ketterl

Diese Kurzgeschichte ist Teil der Kolumne:

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A. Bionda
46 Beiträge / 46 Interviews / 102 Kurzgeschichten / 2 Artikel / 136 Galerie-Bilder vorhanden
Gaby Hylla Gaby Hylla
© http://www.gabyhylla-3d.de
Bar Uirchalad – Stadt des Lichts. Heute machte sie ihrem Namen keine Ehre. Eine dunkle Wolkenfront zog von Osten her auf. Schwere Regentropfen prasselten nieder, auf Menschen deren Gesichter von Kummer gezeichnet waren. Soeben hatten sie Shannon Echoriath zurückgebracht. Eine giftige Pfeilspitze im Körper, die jeden Anderen auf der Stelle getötet hätte. Doch Shannon war stärker als so viele – hier aber waren ihre Kräfte vergebens.
Mut und Kraft wollte sie mit ihrer Anwesenheit unter ihrem Heer verbreiten – die Hüterin des Lichts und Herrscherin über das Reich der Lichtelben.
Niemand hätte geglaubt, dass Kuruagh in seinem Hass so weit gehen würde. Lauriel Echoriath hatte die Schwächen seines Bruders gekannt und die Stärke seiner Tochter. Er hatte das Buch des Lichts vor seinem Tod in Shannons Hände gelegt, daher wagte Kuruagh nicht sich offen zu widersetzen. Lange Jahre war er verschwunden gewesen, doch nun zog er – gleich der Wolkenfront – von Osten gegen Bar Uirchalad. Er hatte die Grenzen des Reiches bereits überschritten und hinterließ mit seinem Gefolge aus marodierenden Mördern eine Spur des Todes. Selbst für das starke Heer des Lichtreiches waren diese Bestien eine ungeahnte Bedrohung.
Shannon war es immer gelungen Zuversicht zu verbreiten, nun jedoch lag sie im Sterben! Mit Mühe hob sie den Kopf und blickte in die Runde. „Wo ist meine Tochter? Wo ist Cairlinn?“
„Hier bin ich Mutter!“ Die zarte Gestalt eines jungen Mädchens löste sich aus der tröstlichen Umarmung einer alten Frau und eilte auf das Lager zu. Cairlinn Echoriath war ein Abbild ihrer Mutter. Edle Gesichtszüge, umrahmt von Haar, das so hell war, dass es leuchtete, wenn die Strahlen der Sonne darauf fielen. Augen, so blau und tief wie die Wasser des Ewigen Flusses, der schlanke, schmale Körper und das Lächeln, das die Sonne dunkel aussehen ließ, machten aus ihr eine wahre Schönheit.
„Cairlinn hör mir zu. Die Zeit drängt. Du musst Bar Uirchalad verlassen, sofort!“ Shannon hob nur abwehrend die Hand als Cairlinn aufbegehren wollte. „Du musst noch in dieser Stunde abreisen. Wenn das Buch des Lichts in Kuruaghs Hände fällt, bedeutet das für uns alle eine Katastrophe ... es wäre unser Ende!“ Shannon wandte sich zu der alten Frau. „Arela, geliebte weise Freundin, bereite alles vor, gib ihr auch den versiegelten Brief mit. Es ist an der Zeit. Sie muss es erfahren!“
„Mutter, ich bin noch nicht so weit. Mir fehlt deine Kraft und dein Mut! Bitte, lass mich nicht allein.“ Tränen rannen über Cairlinns Gesicht und tropften auf die Laken.
Shannon strich zärtlich über ihr Gesicht. „Ich werde dich nie wirklich alleine lassen. Mein Geist wird bei dir sein! Hab Vertrauen in dich!
Arela näherte sich mit einem gut verpackten Bündel und einem großen, grauen Umhang. „Cairlinn, Kind, komm es ist Zeit!“
Ein letztes Mal beugte sich Cairlinn über ihre Mutter und küsste ihre Stirn bevor sie sich Arela zuwandte.
„Achte gut darauf! Das Buch des Lichts ist das Buch unseres Lebens. Deine Mutter hat es über viele Jahre weise und gut gehütet. Sie war uns eine gute Herrscherin. Nun bist du an der Reihe. Ich weiß, dass ihre Kraft auch in dir ruht, selbst wenn du im Moment zweifelst!“
Arela drückte Cairlinn das Bündel in die Arme und schlang den Umhang um ihren schmalen Körper.
„Saladir, Vindariel, ihr habt Cairlinn beschützt seit sie zur Welt kam. Wem sonst als euch beiden könnte ich das Leben meiner Tochter anvertrauen. Bringt sie zu Tharânel und Rhiann Avari, die Herrscher des Waldreiches werden wissen, dass sie kommt. Nun geht! Und Cairlinn, erst wenn du dort angekommen bist, ist es dir gestattet den versiegelten Brief zu öffnen.“ Shannons Stimme war nur noch ein Flüstern.

Szenentrenner


Rhiann fand keinen Schlaf. Dunkle Träume umfingen sie sobald sie die Augen schloss. Leise, um ihren Gatten nicht zu wecken, glitt sie aus dem Bett und ging auf Zehenspitzen auf den Balkon ihres Gemaches. Müde legte sie die Hände auf die Steinbrüstung. Unter ihr floss ruhig und friedlich wie immer der große Fluß dahin, rund um sie war alles still. So still, dass man das Rauschen der Blätter der zahllosen Bäume Karaskandas hören konnte. Rhiann schloss die Augen und suchte in ihrem Innern nach der Quelle der quälenden Unruhe. Was sie hörte, war eine leise, brechende Stimme: “Rhiann, meine liebe Freundin, meine Schwester ... ich habe mein Kind zu dir gesandt. Gib ihr deinen Schutz, gib ihr deine Liebe ... ich kann es nicht mehr ...“
„Rhiann!!“ Ein starker Arm umfing sie und hätte Tharânel sie nicht gehalten, wäre sie zu Boden gefallen.
In Rhianns Gesicht spiegelte sich Angst: „Tharânel, sie stirbt! Shannon Echoriath stirbt!“

Szenentrenner


Beinahe geräuschlos glitt das Langboot durch die Nacht. Am Bug stand eine schmale, in einen grauen Umhang gehüllte Gestalt, die bewegungslos in die Strömung blickte. Cairlinn hatte keine Tränen mehr. Woher sollte sie die Kraft nehmen für das, was ihre Mutter von ihr verlangt hatte? Wie sollte ihr dies alles ohne ihren liebevollen Beistand gelingen? „Ich werde immer bei dir sein!“ Die letzten Worte ihrer Mutter hatten sich in ihrem Gedächtnis eingegraben. Doch so sehr sie es versuchte – statt Zuversicht, floss kalte Verzweiflung durch ihre Adern. Sie hob ihren Blick zum Himmel, als erwarte sie von dort eine Antwort. Fern leuchtete ein heller, strahlender Stern. Cairlinn fixierte ihn mit brennenden Augen. Plötzlich schien der Stern zu explodieren und in einem Funkenregen über den Nachthimmel zu fegen. Da wusste Cairlinn, dass ihre Mutter tot war. Und doch – es war als lege sich der Funkenregen wie ein tröstendes Netz über ihren Geist und ihr Herz. Irgendwo tief in ihr glomm ein kleiner, warmer Funke auf.

Szenentrenner


Mehrere Tagesritte entfernt zog der Funkenregen des fallenden Sterns über die mächtigen Zinnen einer riesigen Burg. Zwischen zwei der beeindruckenden Zinnen stand ein großer Mann. Er trug einen schwarzen Umhang, schwarze Beinkleider und Reitstiefel, die ihm ein Stück über die Knie reichten. Weißblondes, dichtes Haar fiel ihm bis zu seinem breiten Gürtel. Im silbernen Licht des Mondes sah man sein ebenso schönes, wie kaltes Gesicht – ein edles Gesicht, das es gewohnt war, keine Gefühle zu zeigen. Als sich die Funken in seinen eisblauen Augen spiegelten, gruben sich seine schlanken Finger in die Fugen der steinernen Zinnen. Ein stummer Schrei, voller Trauer kroch aus seinem Herzen. „Shannon!!“ Während er mit leerem Blick in den Nachthimmel starrte, tropfte das Blut von seinen Händen auf den schwarzen Granit des Burgwalles.

Szenentrenner


„Herrin, Cairlinn, wollt Ihr das wirklich tun? Es ist noch zu dunkel. Tharânel wird sicher viele Wachen aufgestellt haben, die nicht lange fackeln. Was, wenn wir uns nicht rasch genug zu erkennen geben können?“ Saladir war zutieft besorgt um Cairlinns Sicherheit. Cairlinn war bereits aus dem Boot gestiegen und drehte sich noch einmal um. „Hab keine Angst, Saladir. Uns wird nichts geschehen. Vertraue mir!“
Saladirs Blick war, ob der zarten, schmalen Erscheinung, bei diesen Worten voller Zweifel.
Doch Cairlinn stand bereits auf dem kleinen Pfad neben dem Fluss. So blieb ihren Begleitern nur, in aller Eile das Boot zu vertäuen und ihr mit dem Reisegepäck zu folgen.
Sie waren erst wenige Schritte gelaufen, als wie aus dem Nichts neben Cairlinn ein Pfeil im Stamm eines kleinen Baumes federte.
„Halt, Fremde, gebt euch zu erkennen, ihr seid hier in Karaskanda.“
Zwei hochgewachsene Gestalten in grünen Umhängen standen den drei nächtlichen Wanderern gegenüber. Kühle graue Augen blitzten die Eindringlinge misstrauisch an.
Da ließ Cairlinn mit einer fließenden Bewegung den grauen Umhang zu Boden gleiten. Ihre weißen Kleider und ihr helles Haar leuchteten im Licht der verblassenden Nacht. Erstaunt ließ der Waldelb seinen Bogen sinken.
„Ich bin Cairlinn Echoriath, ich suche Schutz in Karaskanda. Bitte führt mich zu Tharânel und Rhiann Avari, euren Herrn!“

Szenentrenner


„Kind!!“ Rhiann lief Cairlinn mit ausgebreiteten Armen entgegen.
„Rhiann, Herrin ... Mutter ist ..!“ Cairlinns Stimme zitterte.
„Shh!“ Rhiann unterbrach Cairlinn sanft. „Ich weiß es bereits. Deine Mutter ahnte ihren Tod. Sie legte all ihre Hoffnung in dich. Eine große Bürde für so zarte Schultern.“
„Eine zu große Bürde, das kann das Kind nicht bewältigen. Kuruaghs Heer bringt Verwüstung und Finsternis. Wie soll ein so zartes Wesen ihm entgegentreten?“ Tharânels Stimme war voll Zweifel.
„Wir werden ihm wohl entgegentreten!“ Unbemerkt war Arion, Rhianns und Tharânels Sohn in den Raum getreten. Nur in einen langen Leinenrock gekleidet, bedeckte lediglich sein langes, braunes Haar seinen muskulösen Oberkörper. Seine Schönheit hatte der junge Avari von Mutter und Vater gleichermaßen geerbt und war sich dessen – normalerweise – auch bewusst. Doch nun spiegelte sich wahre Sorge in seinen Zügen.
„Dein Mut in allen Ehren mein Sohn, aber was haben wir ihm entgegenzusetzen, wenn erst das Heer von Bar Uirchalad aufgerieben ist? Und das wird bald geschehen – er nähert sich rasch. Du hast gesehen was seine Vorhut angerichtet hat? Wir haben zwar ein sehr gutes, doch viel zu kleines Heer.“
„Wir müssen Delavar um Hilfe bitten. Nur er und sein mächtiges, dunkles Heer kann Kuruagh besiegen!“, lautete Arions Antwort.
Tharânel seufzte. „Arion, du träumst! Delavar und seine Dunkelelben werden Dûrcaras nicht verlassen. Seit Jahren verharrt in seiner Schattenwelt, unfähig Gefühle zu empfinden. Dûrcaras ist uneinnehmbar und niemand würde es auch nur in Erwägung ziehen ihn anzugreifen. Delavar wird uns nicht retten!“
„Aber er wäre der Einzige, der die Macht besäße. Seine Kraft und Magie könnten Bar Uirchalad und Karaskanda retten.“ Tharânel zuckte nur die Schultern. Dann fiel sein Blick voller Besorgnis auf Cairlinn. Sie schwankte vor Erschöpfung. Arion fing sie im letzten Moment auf. Rhiann befahl ihrem Sohn das Mädchen in den schönsten Ruheraum zu führen.

Szenentrenner


Als Cairlinn erwachte war es bereits wieder Nacht. Ihr Blick fiel auf den versiegelten Brief und sie öffnete ihn behutsam. Ihre Augen weiteten sich in ungläubigem Erstaunen als sie las. Nun wusste sie was sie zu tun hatte.
Unsichtbar für aller Augen gelangte sie, in ihren Umhang gehüllt, an die Stadtgrenze. Im Schutze eines Felsens setzte sie sich und zog den Umhang über sich. Leicht löste sich ihr Geist von ihrem Körper und sie ließ sich über die Ebene forttreiben. Noch war ihre Kraft groß und sie gelangte rasch ans Ziel. Die hohen Mauern der schwarzen Stadt beeindruckten sie ebenso wie die aus Marmor und Granit erbaute Burg, die trotz aller Dunkelheit eine faszinierende Schönheit ausstrahlte. Mühelos fand ihr Geist den richtigen Raum. Der Mann stand mit dem Rücken zu ihr am Fenster und sah in die Nacht.
Seine Fähigkeiten überstiegen die von Cairlinn bei weitem und so wandte er sich, kaum dass sie im Raum war, ihr zu. Sie war nicht mehr als eine weiche Lichtspiegelung, doch er sah sie sofort.
„Wer bist du, dass du hierherkommst? Wer schickt seinen Geist freiwillig nach Dûrcaras?“
Cairlinn spürte, dass ihr die Dunkelheit und Kälte des großen Mannes die Kraft raubte. Mit Mühe antwortete sie. „Ich bin Cairlinn, Shannon Echoriats Tochter. Und ich bin hier, weil ich Euch eine Nachricht überbringen muss und Euch um Hilfe bitte.“
Sein Lachen war kalt wie seine Augen und doch hatte sich etwas an ihm verändert. „Hilfe? Warum sollte ich dir helfen, auch wenn du Shannons Tochter bist?“
Cairlinn hatte sich überschätzt, rasch war ihre Kraft verbraucht, die Schwäche kam schleichend, raubte ihr die Lebenskraft.
Ihre letzten Worte waren nur noch ein Hauch, unhörbar für menschliche Ohren. Er aber verstand, seine Augen weiteten sich und er lief auf Cairlinns schwächer werdende Umrisse zu. Als er die von frischen Narben überzogenen Hände ausstreckte, griff er ins Leere.
„Cairlinn!“

Szenentrenner


Sie war dem Tod näher als dem Leben als Arion sie fand. Rhiann machte sich große Vorwürfe, nicht noch mehr auf Cairlinn geachtet zu haben und wandte ihre besten Heilmittel an. Cairlinn jedoch blieb drei Tage ohne Bewusstsein – nichts und niemandem gelang es, sie zurückzuholen. Gleichzeitig ging im Osten ein seltsamer Wandel vor sich. Die Bedrohung schien zu weichen, die Dunkelheit am Horizont verblasste und die Sonne sandte ihre Strahlen über das Land. Als Tharânels Kundschafter zurückkehrten vermeldeten sie Unglaubliches, niemand vermochte die Neuigkeiten zu verstehen. Doch noch während sie atemlos erzählten, erklang Hufschlag in Karaskanda. Ein eindrucksvoller Trupp galoppierte zur Burg. Große Krieger mit ihren todbringenden Langbögen, alle in den schwarzen, mit Gold durchwirkten Umhängen und Abzeichen Dûrcaras gekleidet. Allen voran – Delavar!
Als er auf Tharânel zuschritt sahen alle , dass etwas mit dem Herrn der Dunkelelben geschehen sein musste. In seinen Augen war – Leben.
„Tharânel, Herrin Rhiann, Kuruagh ist geschlagen, Bar Uirchalad ist frei und Karaskanda droht keine Gefahr mehr. Nun aber bitte – führt mich zu Cairlinn!“
Arion wollte auffahren, aus Furcht um Cairlinn, doch Rhiann gebot ihm zu schweigen.
„Folgt mir, Herr Delavar!“
Eilig führte sie ihn an Cairlinns Lager. Zögernd näherte sich der Dunkelelb dem großen Bett. Er beugte sich über das Mädchen und ließ seine Hände zärtlich über ihre Stirn und Wangen gleiten.
„Cairlinn, du bist in Sicherheit. Das Böse ist besiegt! Hörst du mich?“
Cairlinns Lider flatterten wie Schmetterlingsflügel. Langsam öffnete sie die Augen und ein Strahlen trat in sie, als sie Delavar erkannte.
„Mutter wusste, dass Ihr mich nicht im Stich lassen würdet. Sie hat Euch sehr geliebt. Doch sie wusste auch dass Dûrcaras ihr – und dem ungeborenen Kind – die Luft zum Atmen nehmen würde. Sie hat Euch nie vergessen.“
Delavar lächelte. „Falls ich etwas mehr Licht nach Dûrcaras hole, habe ich dich dann öfter bei mir?“
Cairlinns leise Antwort löste bei allen Umstehenden grenzenloses Erstaunen aus. „Ja, sehr gerne … Vater

05. Jul. 2011 - Gabriele Ketterl

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