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Eisig
von Antje Ippensen

Gaby Hylla Gaby Hylla
© http://www.gabyhylla-3d.de
Diffuser Nebel in einem trostlosen Moskauer Vorort. Er waberte klamm um die Häuserecken, und die vielen wie ausgestorben wirkenden Gebäude hatten eine gespenstische Aura von Jenseitigkeit angenommen.
Geräusche klangen gedämpft, die Fahne vor dem Polizeigebäude hing feucht, schlaff, schwer von ihrer Stange herunter. Kein Windhauch, der den zum Schneiden dicken Dunst hätte vertreiben können.

Die vierzehnjährige Swetlana fror erbärmlich in ihrem Minirock und trat von einem Fuß auf den anderen, ohne es noch zu merken. Sie spürte auch kaum die Zigarette zwischen ihren tauben Fingern oder den eiskalten Lippen, wenn sie daran zog, und doch war das Rauchen das einzige, was ihr im Moment die Kraft gab, durchzuhalten. Und verflucht, sie hatte nur noch zwei Glimmstängel.

War Mitternacht schon vorbei? Hin und wieder hörte sie den klagenden hohlen Glockenklang einer nahen Kirche, aber manchmal vergaß sie mitzuzählen. Sie besaß keine Armbanduhr und auch kein Handy. Leo hatte ihr beides abgenommen; das war Teil ihrer Strafe. Eben deshalb musste sie auch hier stehen, wo er sie im Auge behalten konnte … sie durfte nicht weg, höchstens einmal für drei Minuten um die Ecke, wenn ein dringendes Bedürfnis sie überkam, und das nur einmal pro Stunde. Und sie ging jedes Mal, auch wenn sie gar nicht musste. Alles nur, um ein wenig auszuruhen, sich in dem schmutzigen Hinterhof auf eine Bretterkiste zu setzen und durchzuatmen. Zu wissen, für einen Augenblick sah er sie nicht.

Aber dann musste sie wieder an ihren Platz zurück, und er beobachtete sie. Das wusste sie. Sie sah zwar nur den verschwommenen goldgelben Lichtfleck – ein einziges beleuchtetes Fenster im ganzen Polizeigebäude – aber ihr war klar, inmitten dieses warmen Goldtons saß er, als einziger. Und hatte es sich mit einer Flasche Wodka gemütlich gemacht. Der Mistkerl.

Das Mädchen hatte lange, magere Beine und rötliche Locken. Sein Gesicht, stark geschminkt, war hübsch und dennoch schon verlebt, mit tiefen Augenringen und welker Haut unter dem Make-up.

Die Nacht zog sich nebelzäh in die Länge.
Hin und wieder versuchte Swetlana, die schlapp herabhängende Fahne zu erspähen. Oder vielmehr das Bild darauf. Aber vergebens in dieser Nacht. Der Bär auf der Fahne blieb vom Nebel verschluckt.

Swetlana hatte gerade ihre vorletzte Zigarette zu Ende geraucht, als sie aus der Toreinfahrt, die zu dem Hinterhof führte, eine vertraute Stimme ihren Namen rufen hörte, und es war, als durchschnitte ein Lichtstrahl ihr Herz. Sascha! Er hatte es wirklich geschafft zu kommen!
Die Kirchenglocke hatte geläutet, kurz. Zwei- oder dreimal. Eine Stunde um. Sie durfte gehen. Eilig huschte sie zu ihrem Freund, der gerade mal zwei Jahre älter war als sie und im gleichen Gewerbe tätig. Sie kannten sich seit ihrer frühesten Kindheit. Er hinkte leicht, denn er war Freiberufler und deshalb immer wieder in Raufereien mit anderen, organisierten Strichern verwickelt.
Sascha, ein schöner Bursche mit wildem Haarschopf und mutwillig funkelnden Zigeuneraugen, umarmte sie fest.
„Wie viel Zeit hast du, Swetlana?“, raunte er ihr zu, und noch während er sprach, reichte er ihr eine zerdrückte Packung Zigaretten. Fast voll. Sie hätte ihn küssen mögen.
„Zwei, drei Minuten.“
„Mist! Ich brauch länger, muss dir was erzählen! Kannst du’s riskieren? Was passiert schon, wenn du länger Pause machst?“
„Was wohl? Leo kommt und schlägt mich“, sagte Swetlana tonlos.
Sie saßen dicht nebeneinander auf der Bretterkiste, zwei Kinder in der schmutzigen Erwachsenenwelt, und eins wärmte sich am anderen.
„Hast du’n Handy, Sascha?“
„Klar, aber der Akku ist fast leer.“
„Komm in einer Stunde, dann probier ich fünf Minuten. Kuck aber aufs Display, muss Zeit im Auge behalten. Muss reichen für deine Geschichte.“
„Scheiße. Übrigens, ist der völlig bekloppt, dich hier rumstehen zu lassen? Wissen doch die wenigsten Freier, wie korrupt die Bullen hier sind. Hier quatscht dich keiner an. So verdienst du nix!“
„Leo sagt, er wird mir jemanden schicken. Bis dahin muss ich trotzdem hier stehn wie sauer Bier. Ist ´ne Strafe.“
„Für was?!“, rief Sascha voller Abscheu aus. „Du bist eins seiner besten Pferdchen im Stall. Verdammt, ich wünschte, du könntest auch ohne Lude arbeiten so wie ich.“
„Du bist ohne Schutz“, meinte Swetlana, um ihr Leben mit Leo zu rechtfertigen.
Sascha schnaubte. „Schöner Schutz. Du erkältest dich hier auf den Tod, und schon wenn du die Pause überziehst, verprügelt er dich.“
„Ich wünschte, du wärst mein Beschützer, Sascha.“
Sie hatten schon oft darüber gesprochen.
„Es geht nicht“, sagte er auch jetzt. „Es liegt mir nicht.“
Sie musterte ihn verbittert, fast feindselig. „Ja, ja. In den Arsch gefickt zu werden, liegt dir mehr.“
Er grinste, ohne beleidigt zu sein. „Scheint so. – Bis in einer Stunde, Schwesterchen.“ Er hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn und verschwand. Sascha war stolz auf seine Zigeunerherkunft und besaß das, was man Stricherehre nannte. „Ich lasse mich ficken und blase den Freiern den Schwanz“, pflegte er zu sagen. „Aber meine Seele ficken sie nicht.“

Swetlana kehrte zu ihrem Platz zurück, ging auf und ab, schlenkerte dabei ihr lächerliches kleines Handtäschchen, das leer war bis auf ein gebrauchtes Taschentuch. Sie blieb immer im Bereich der trüben Straßenlaterne, wie Leo es ihr befohlen hatte. Damit er sie im Auge behalten konnte.
Sie trug nicht nur einen Minirock, sondern auch eine grüne Bluse, die tief ausgeschnitten war. Für eine Vierzehnjährige hatte sie wohlgeformte Brüste. Die jetzt mit einer Gänsehaut überzogen waren. Körperlich war sie frühreif. Schon als sie elf war, hatte irgendein Nachbarsjunge sie entjungfert.

Saschas Auftauchen hatte ihr Kraft geschenkt. Aber lange hielt das nicht vor … in dieser endlosen Nacht fühlte sich Swetlana besonders verzagt, und ihre Abgestumpftheit hatte frischer Scham Platz gemacht. Sie schämte sich, weil sie weniger tapfer, weniger zäh war als Sascha. Weil sie auch jetzt fast immer furchtsam an ihren Luden dachte. In letzter Zeit schlug Leo sie mit kalter, methodischer Grausamkeit. Es stimmte ja, sie war nicht mehr so erfolgreich. Weil der Hass auf ihre Arbeit ständig wuchs. Es musste doch noch etwas anderes geben auf dieser Welt, in diesem Leben, als anzuschaffen für einen Zuhälter, der nie zufrieden war.
Swetlana erinnerte sich, wie sie und Sascha früher rumgesponnen hatten. Was sie alles erleben wollten. Um die Welt segeln, Schätze finden, Tiere aus Versuchslaboratorien befreien und ihnen ein neues Leben schenken ...
Was war daraus geworden? Sie waren alle beide auf dem Strich gelandet. Und doch hatte Sascha mehr Stolz behalten. Wahrscheinlich brauchte er wirklich keinen Beschützer – er trug seinen eigenen Schutz immer bei sich.
Während sie ein Nichts war. Ein Totalausfall. Eine Komplettversagerin. Auch ihre Mutter hatte ihr das immer wieder gesagt.
Plötzlich sank Swetlana in einen Wachtraum, und das war schlimm.
In diesem Traum erschien ihre Mutter und sagte: Womit habe ich das nur verdient, Swetlana? Wieso bist du eine solche Versagerin, Swetlana? Und das nach allem, was ich für dich getan habe, Swetlana? Sieh her, ich habe mir für dich die Hände abgearbeitet. Und dann hatte die Mutter ihr mit einem leidenden LÄCHELN ihre dünnen Arme gezeigt, und siehe, sie endeten tatsächlich in blutigen Stümpfen. „… die Hände abgearbeitet“, buchstäblich.
Entsetzt stöhnte Swetlana auf, während sie die grässlichen Bilder abzuschütteln versuchte.
Wann war die Stunde um?
Als Sascha und sie sich endlich wieder trafen, war ihr fast alles egal. Sie starrte zwar verbissen auf das Display seines Handys, das die verstreichenden Minuten zeigte, aber gleichzeitig lauschte sie seiner Geschichte hungrig.
Seiner „großartigen“ Geschichte.
„Schwesterchen, ich hol dich hier raus!“, sagte er mit leuchtenden Augen. „Und zwar mit Hilfe eines Zaubers, eines mächtigen Zaubers! Du weißt doch, dass sich die Zigeuner mit den dunklen Künsten auskennen? Mit Magie?“
„Sascha …“
„Sei still, sag jetzt nichts. Ich besorge uns eine magische Schriftrolle, noch in dieser Nacht! Eine Hexe, die ich kennengelernt habe, versprach sie mir … Ich sei rechtmäßiger Erbe der Schrift, behauptete sie. Keine Ahnung, ob ich alles glauben soll … aber … na, warte nur ab, wir werden es ja sehen. In einer Stunde komme ich wieder. Sieh zu, dass du dann nicht grad mit ´nem Freier weg bist. Sag, dir ist schlecht oder so …“
Und weg war er.
Swetlana war innerlich wie gespalten. Gern wollte sie irgendetwas von dieser phantastischen Geschichte glauben, nur … WIE? Noch nie hatte sie auch nur einen Hauch von Magie verspürt, in ihrem ganzen kläglichen dreckigen Leben nicht.
Und doch war sie so gespannt auf Saschas Rückkehr!
Sich Leo zu widersetzen oder Krankheit zu simulieren, kam jedoch nicht in Frage. Oder sollte sie es doch versuchen? Wenn er ihr einen Freier schickte, dem einfach vor die Füße kotzen? Nein, zu riskant. Er würde sie windelweich schlagen. Sascha hatte keine Ahnung, wie gemein Leo sein konnte. Aber vielleicht … ja, das war es – vielleicht wollte Leo gar nicht, dass sie mit dem Freier wegging. Sie hätte es ja relativ bequem haben können in einem Hotelzimmer. Nein, es konnte gut sein, dass sie es hier an einer Mauer machen musste, in der Kälte, im Stehen, auf die scheußlichste Art und Weise überhaupt – ja, das war gut möglich in dieser Nacht der Strafe. Sie sollte die ganze Zeit leiden. Das hatte Leo ihr angekündigt.

Swetlana zündete sich wieder eine Zigarette an. Eine von denen, die Sascha ihr geschenkt hatte.
Ihr billiges Plastikfeuerzeug war fast leer und spuckte nur noch winzige Flämmchen aus. Auch das noch. Als sie ihren Sargnagel bis zum Filter runtergequalmt hatte, steckte sie sich am glühenden Stummel gleich den nächsten an.

Die Stunde verstrich, doch Sascha kam nicht.
Das war’s dann wohl gewesen. Swetlana war überrascht von ihrer eigenen bitteren Enttäuschung, die schmerzhaft in ihr Herz schnitt. Dabei wusste sie doch, dass auf ihren alten Freund aus Kindertagen manchmal absolut kein Verlass war. Das war nun mal das Zigeunerblut in ihm.
Trübsinnig starrte die junge rothaarige Prostituierte in den leichentuchhaften Nebel, der allmählich heller in der Farbe, aber nicht weniger dicht wurde.
Der Morgen war nicht mehr allzu fern.

Plötzlich hörte Swetlana aus dem Hinterhof Geräusche, bei denen ihr das Blut in den Adern gefror. Ihr wurde übel vor Furcht und Entsetzen.
Dumpfe, knirschende, sich feucht anhörende Schläge.
Brechende Knochen und zertretenes Fleisch.
Und dazwischen gequälte erstickte Schreie, die fast nicht mehr menschlich klangen.
Todesröcheln.
Leise und vorsichtig schlich Swetlana um die Ecke.
Sascha war wieder über die anderen Hinterhöfe gekommen, über die Mauern geklettert, aber diesmal … hatte man ihn verfolgt. Seine Feinde, die Stricherbanden. Die Organisierten. Sie wollten ihn umbringen, und niemand würde sie daran hindern.
Die Häuser waren praktisch verlassen. Bis auf ein paar halbvergessene alte Leutchen, die hier irgendwo vor sich hin dämmerten, hinter heruntergelassenen Rollläden
Fassungslos und ohne sich zu rühren sah Swetlana mit an, wie sie aus ihrem Freund Hackfleisch machten.
Im Nebel erkannte sie kaum die Gesichter, nur ab und zu eine vor Wut und Anstrengung verzerrte Fratze.
Ja, es war sicher ein Stück Arbeit, einen Menschen umzubringen.
Die sieben oder acht jungen Männer hatten Knüppel und Stangen dabei, die sie pausenlos schwangen.
Schon gab ihr Opfer keinen Laut mehr von sich.
Die Selbstmordstimme in Swetlana (die immer zu hören war, mal leiser, mal lauter), erklärte ihr daraufhin, sie könne einfach auch dorthin rennen, laut schreien und Klage erheben um ihren gemeuchelten Freund, und daraufhin würde man ihr umgehend den gleichen Dienst erweisen wie zuvor Sascha.

Aber ihre Angst vor den Schmerzen hielt sie davon ab.
Bevor Sascha sein Bewusstsein verloren hatte, musste es die reine Hölle für ihn gewesen sein.
Als seine Mörder weg waren, erst dann, huschte Swetlana zu ihm.
Es war noch ein Tröpfchen Leben in ihm.
Mühsam öffnete er die Augen, lächelte blutig mit dem zerschlagenen Mund und keuchte rau, während Swetlana sich nah zu ihm beugte: „Die … Schriftrolle …! Benutze sie, ich … hab sie in der Tasche. Glaube daran, Schwesterchen.“
Seine Augen verdrehten sich, und er starb.
Swetlana erfüllte ihm seinen letzten Wunsch, obwohl sie innerlich stumpf und gleichgültig war, und zog eine blutverschmierte steife Pergamentrolle aus Saschas Jackeninnentasche. Ihre eiskalten Finger umkrampften sie. Bevor sie mechanisch an ihren Platz zurückkehrte.
Sie ging an ihren Platz zurück. Sie musste länger weg gewesen sein, sehr viel länger als fünf Minuten.
Und da stürmte auch schon Leo aus dem Polizeigebäude. Der Bewegungsmelder sprach an, Licht erstrahlte über dem Eingang, Swetlana sah ihren Zuhälter gestochen scharf vor der Tür, und sie registrierte auch sofort den zu einer Schlaufe geformten Gürtel, den er in seiner rechten Hand hielt.
Das war der Moment, da ein gewaltiger grellweißer Zorn wie eine alles verschlingende Stichflamme in ihr aufsprang.
Jetzt also würde Leo sie schlagen. Sie hatte gerade ihren besten Freund verloren, und anstatt trauern zu dürfen, würde sie Schläge aushalten müssen.
NEIN!
Glaube daran, Schwesterchen.
Und auf einmal wusste Swetlana, was die magische Schriftrolle für sie tun sollte.
Sie schaute zu der Fahne hinüber und GLAUBTE wie noch niemals zuvor in ihrem Leben, glaubte mit der ganzen Kraft ihrer neu entdeckten weiß glühenden Wut. Leo kam näher, immer näher auf sie zu. Swetlana presste sich an die Häuserwand.
Als sie wieder zu der Fahne hinüberschaute, war das Fahnentuch von der Stange gefallen. Lag als schlaffes formloses Bündel am Boden.
Leo brüllte: „Was fällt dir ein, dich in den Hof zu verdrücken, verdammte Nutte – hab ich dir das verboten oder nicht!?“
Das schlaffe formlose Fahnenbündel bewegte sich.
Oder war das eine Täuschung?
Jetzt zogen dicke weiße Nebelwolken darüber hinweg, und Swetlana sah nichts mehr.
Sie schloss die Augen vor dem Gürtel.
Aber der Schlag fiel nie.
Stattdessen ertönten ein Reißen und ein kurzes ersticktes Gurgeln, und als sie, von brennender morbider Neugier ergriffen, doch wieder hinschaute – da stand Leo kopflos vor ihr.
Eine Sekunde lang, ehe der Körper zusammensackte.
Reichlich sprudelte das Blut aus dem Halsstumpf.
Hinter der Leiche aber erhob sich ein gewaltiger, ein gigantischer BÄR.
Der Bär von der Fahne.
Er wirkte ein wenig geisterhaft, war aber ohne jeden Zweifel real.
Zwischen seinen Riesenkiefern zermalmte er Leos abgerissenen Schädel wie einen Apfel.
Haare, Knochen und Gehirnmasse spie das spitze dunkle Maul, als schmeckte dem Bären Leos Kopf nicht.
Swetlana schaute ihrem neuen Beschützer unverwandt in die honigbraunen kleinen Augen.
Und ohne dass es ihr bewusst wurde, verzog sich ihr Gesicht zu einem Grinsen, das schrecklicher war als Leos Wut, grausiger als die Leidensmiene der Mutter, furchtbarer sogar als die Mordvisagen der Stricher, die Sascha auf dem Gewissen hatten.
Sie schaute das Tier an, und sein Kopf näherte sich dem ihren. Und seine Augen verwandelten sich. Die Bärenaugen verwandelten sich in Menschenaugen.
Wurden die ihres Vaters.
Ihrer Mutter.
Es waren Saschas dunkle lebendige mutwillig blitzende …
Am Schluss – sah Swetlana in ihre eigenen Augen.
Die dunklen Smaragden glichen, flackernd, voller Wahnsinn, und schön.
Wunderschön.

29. Apr. 2012 - Antje Ippensen

Bereits veröffentlicht in:

BLACKBOXBABY
E. Ahonen
Roman - Düstere Phantastik - Waldgut Verlag - Sep. 2008

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