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Das Wiegenlied der Wölfe / Das Hexenglas

KURZGESCHICHTEN VOL. 2
KURZGESCHICHTEN VOL. 2

Bernd Rümmelein
Hörbuch/Hörspiel / Düstere Phantastik

Griot Verlag

Die phantastische Hörbibliothek: Folge 2
1 Audio-CDs
ISBN: 978-394123409-3

Dez. 2008, 1. Auflage, 14.80 EUR
Bestellen: Jetzt bestellen

Das Wiegenlied der Wölfe
Ein Gruppe Reisender macht Rast in einer einsamen Schlucht nahe des Bannwaldes der Verfluchten. Ein alter Mann setzt sich an ihr Lagerfeuer und erzählt ihnen eine grausige Geschichte, deren Wahrheitsgehalt sie bald am eigenen Leib erfahren sollen…

Das Hexenglas
George ist fest entschlossen seiner Freundin zum vierjährigen Jubiläum ihrer Liebe etwas Besonderes zu schenken. In einem Antiquitätengeschäft sieht er ein kunstvolles Stundenglas. Doch der Händler weigert sich, es zu verkaufen und tischt dem jungen Mann eine schauerliche und unglaubliche Geschichte auf. George hält den Bericht von Hexen und Flüchen für Humbug und dreht das Stundenglas trotz der eindringlichen Warnungen des Händlers um. Der Fluch beginnt zu wirken…

Meinung:

Dass dem totgesagten Genre „Düstere Phantastik“ immer neue Aspekte verliehen werden können, und es immer wieder Autoren gibt, die andere Spielarten beherrschen, beweist der Griot Hörbuchverlag sehr eindrucksvoll mit seiner Reihe „Die phantastische Hörbibliothek“. Bernd Rümmelein präsentiert Kurzgeschichten und Erzählungen, die originell, fantasievoll und unheimlich zugleich sind. Dazu hat sich der Verlag aus Filderstadt sehr viel Mühe gegeben, um die Geschichten audiotechnisch angemessen zu gestalten.
„Das Wiegenlied der Wölfe“ ist eine Schauermär, die in einer fiktiven mittelalterlichen Fantasy-Welt spielt und dabei mit recht brutalen Versatzstücken spielt, die wahrlich nichts für zarte Gemüter sind.
„Das Hexenglas“ ist da schon ein wenig bekömmlicher, und lebt vor allem durch seine erzählerische Dichte, obwohl der Plot für phantastikerfahrene Hörer recht vorhersehbar ist. Nichtsdestotrotz besitzt Bernd Rümmelein einen sehr minimalistischen, flüssigen Schreibstil, der dem hervorragenden Schauspieler Johannes Steck leicht von den Lippen kommt. Die leicht raue, wandelfähige Stimme Stecks ist wie geschaffen für die Lesung schauerlicher Fantasy-Kost. Durch die stimmungsvolle Musik von „Corvus Corax“ gewinnt die Lesung zusätzlich an Intensität, denn die mittelalterliche Musik ist für sich alleine schon ein Ohrenschmaus. Ein großes Lob gebührt den Produzenten und vor allen Dingen den Sounddesignern für das großartige Kunststück, dass die Musik trotz der Lesung nie zu laut ist oder störend wirkt. Auf Geräusche wurde indes komplett verzichtet, was allerdings auch keinen Verlust darstellt. Was der Griot Hörbuchverlag mit diesem Projekt abliefert ist Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau, und das in jeder Hinsicht. Der große Qualitätsanspruch des Labels entschuldigt dabei den relativ hohen Preis.

Aufmachung:

Bereits die Aufmachung fällt dem Käufer sofort ins Auge und suggeriert dem Hörer, dass er hier einen besonders hochwertigen und sorgfältig produzierten Artikel erwirbt. Das Booklet beinhaltet genau die Informationen, die man sich als interessierter Hörer wünscht. Eine ausführliche Vita des Autors und des Sprechers, nebst Foto, sowie eine umfassende Vorstellung der Band „Corvus Corax“.

Fazit:

Das Hörbuch ist tot, es lebe das Hörbuch! Der Griot Hörbuchverlag beweist, dass es immer noch Nischen auf dem überlaufenen Markt gibt. Durch die grandiose Darbietung von Johannes Steck und die klangvolle Musik von „Corvus Corax“ werden die fantasievollen und gruseligen Erzählungen von Bernd Rümmlein zu echten Ohrwürmern.

18. Jan. 2009 - Florian Hilleberg

Der Rezensent

Florian Hilleberg
Deutschland

* 03. März 1980
Website: http://www.florian-hilleberg.net/
Total: 2558 Rezensionen
Januar 2018: 2 Rezensionen

Im Jahre 1980 erblickte ich in Uelzen, einem kleinen malerischen Städtchen inmitten der Lüneburger Heide, das Licht der Welt.
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