
|
|||||||
Schattenwacht-Zyklus 1 - Böses Erwachen
BÖSES ERWACHEN Michael Thiel Farelia? Records Hörbuch / Hörspiel - Fantasy 4 Audio-CDs 14.95 EUR ISBN: 9783940928030 Apr. 2009, 1. Auflage Status: Die Halbelfin Laura, von den Angehörigen des Volkes ihrer Mutter, einer angesehenen Elfin namens Jade, gemieden, träumt davon eine große Kriegerin zu werden und folgt ihr auf eine gefährliche Mission. In ihren ersten Gefechten mit den grausamen Chimäriern muss sie allerdings feststellen, dass es im echten Kampf keinen Platz für romantische Träumereien gibt. Um den endgültigen Sieg gegen die Chimärier davonzutragen muss ihr Herrscher Schattenwacht bezwungen werden, der letzte Drache Hevanors. Auf ihrer gefahrvollen Reise machen sie die Bekanntschaft mit Tarim, einem Angehörigen des Mondkultes, der einen skrupellosen Mörder jagt. Die Gefährten haben allerdings keine Ahnung davon, dass dieser sich in der Gestalt des Jünglings Melek bereits in ihrer Mitte befindet … Meinung:Michael Thiel hat mit seinem Schattenwacht-Zyklus ein Fantasy-Epos der klassischen Machart entworfen. Dabei legte der Kampfkünstler besonderen Wert auf eine authentische Darstellung der Auseinandersetzungen mit Söldnern, Marodeuren und Chimäriern, was in der Handlung deutlich zum Tragen kommt. Damit es auch oft genug Gelegenheit gibt, um diese Kämpfe in Szene zu setzen ist die Fantasy-Welt natürlich äußerst kriegerisch und die Protagonisten besitzen die mehr oder weniger ausgeprägte Fähigkeit sich relativ schnell zu heilen und zu regenerieren, um sich in den nächsten Kampf stürzen zu können. Die Story ist spannend und vor allen Dingen aufgrund der eindringlichen Charakterisierung interessant. Das Setting hingegen bietet dem Fantasy-Fan Altbekanntes und der Einfluss von J.R.R. Tolkien ist unverkennbar, auch wenn es in der vorliegenden Geschichte deutlich mehr Rollenspielelemente gibt. Die Chimärier sind bedrohliche, schwer überwindbare Gegner, denen die Helden an Körperkraft deutlich unterlegen sind, und sich auf entsprechende Taktiken und Kampftechniken verlassen müssen. Das Hörbuch zum ersten Teil „Böses Erwachen“ wurde von dem Independent-Label Farelia Records, das bereits reichlich Erfahrung im Genre sammeln konnte, und dem Newcomer-Label Scratch produziert. Doch in diesem Fall schien man sich nicht einig zu sein, ob es nun ein Hörbuch im Sinn einer inszenierten Lesung sein sollte oder doch ein richtiges Hörspiel. Drei Sprecher (Tabitha Hammer, Leif Schmidt und Paul–Simon Ramm) sind für ein Hörbuch einfach zu viel, für ein Hörspiel jedoch zu wenig. Außerdem wechseln die Sprecher zu häufig in einer Szene. Gerade Paul-Simon Ramm kann sehr gut mit der Stimme chargieren und neigt trotzdem nicht zum Overacting, das kommt vor allem bei seiner grandiosen Darbietung von Tabby zum Ausdruck. Dafür klingt Tabitha Hammer manchmal zu behäbig und in den dramatischeren Szenen mangelt es ihr häufig an der notwendigen Leidenschaft. Nichtsdestotrotz birgt sie als Nachwuchssprecherin ein enormes Potenzial, das von einer entsprechenden Regie gefördert werden sollte. Die musikalische Untermalung ist viel zu leise, während die Szenentrenner in Form einzelner Klaviertakte schnell enervierend wirken. Der Schattenwacht-Zyklus ist klassische Fantasy-Kost, die spannend geschrieben ist, als Hörbuch jedoch nur bedingt funktioniert. Genre-Fans sollten aber mal ein Ohr riskieren.Aufmachung:Die Coverillustration von Klaus Schwerinski zeigt einen Chimärier in all seiner beeindruckenden Pracht. Ein kunstvolles Fantasy-Gemälde, das zu der Atmosphäre der Geschichte passt. Im Innenteil des Inlays findet der Hörer ausführliche Informationen zum Autor und zu den Sprechern.Fazit:Unterhaltsames Fantasy-Epos mit talentierten Nachwuchssprechern, die allerdings noch nicht ganz sattelfest sind. Für eine Lesung wurde zu viel mit Musik und Geräuschen experimentiert. Nichtsdestotrotz ein faszinierendes Werk, an denen Fantasy-Fans Gefallen finden werden.25. Jul. 2010 - Florian Hilleberg Der Rezensent * 03. März 1980 Im Jahre 1980 erblickte ich in Uelzen, einem kleinen malerischen Städtchen inmitten der Lüneburger Heide, das Licht der Welt.
Aufgewachsen bin ich in Lüder, dem Dorf der 1000 Eichen, nicht weit von Uelzen entfernt. ... [Zurück zur Übersicht] |
| ||||||
|
Home |
Impressum |
Links |
News-Archiv Copyright © 2006 - 2010 literra.info | |||||||