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Das Kennedy-Rätsel

DAS KENNEDY-RÄTSEL
DAS KENNEDY-RÄTSEL

J.J. Preyer
Roman / Mystery-Thriller

BLITZ

Dan Shockers Larry Brent - Hardcover: Band 1
Fester Einband, 208 Seiten
ISBN: 978-389840276-7

Okt. 2009, 1. Auflage, 15.95 EUR
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Der Blitz-Verlag hat es sich zur Aufgabe gemacht u.a. den Fans der ehemaligen Heftromanserie LARRY BRENT, dessen Abenteuer in neu überarbeiteten Prints herauszugeben – versehen – bis auf wenige Ausnahmen bei den „Neuen Fällen“ - mit LONATI-Motiven auf den Covern.
Darüber hinaus schreibt eine Autorenriege neue Abenteuer des PSA-Agenten und seiner KollegInnen, die teilweise in optisch sehr ansprechenden, handlichen Hardcovern erscheinen.
Einer davon ist der mir vorliegende „Das Kennedy Rätsel“ von J.J. Preyer.

Zum Einstieg gibt es auf der Seite 6 ein Glossar, in dem die PSA erläutert wird, somit ist dieser Roman für jeden anderen Leser verständlich, nicht nur den Fans der Serie.
Die Handlung beginnt in New York, dem 11. September 2001.
Larry Brent eilt zu einer Verabredung mit Joe Lesssing im World Trade Center, das in den Büroräumen des Kennedy Memorial Trust im 34. Stockwerk des Nordturms stattfinden soll. Doch Brents Gefühl warnt ihn vor einer nahenden Gefahr und er wird Augenzeuge als die erste Boeing in den Nordturm rast.
Joe Lessing (Anwalt) verwaltet in dem Institut Dokumente, die in Zusammenhang mit dem ermordeten Präsidenten J.F. Kennedy und seines Bruders Robert stehen.
Larry Brent hat noch kurz telefonischen Kontakt mit Lessing, als eine weitere Boeing in den Südturm rast. Bevor die Verbindung abbricht sagt Lessing noch zwei Worte: „Moon River“.

Larry Brent vermutet, dass Lessing einer großen Sache auf der Spur war und dass das der Grund für den Anschlag auf die Zwillingstürme war.
Zusammen mit Morna Ulbrandson besucht er zuerst Lessings Witwe Ava, bei der sie auch Sam Ferguson, einen angeblichen Freund von Lessing, antreffen. Ferguson ist nach eigenen Angaben Astronaut.
Schnell wird klar, dass die beiden PSA-Agenten daran gehindert werden sollen an den Computer des Toten zu gelangen. Und noch etwas Erstaunliches wird gewahr: Die kleine Tochter des Toten kann das Lied „Moon River“ singen und die Mutter des Toten zitiert aus dem Alten Testament, die Stelle vom Turmbau zu Babel.

Larry Brent fährt auf Anraten seines Chefs David Gallun, X-RAY-1, in sein Strandhaus auf Montauk (Ostspitze von Long Island) und erfährt wenig später, dass Sam Ferguson identisch mit Jim Rafter ist, der für die NASA arbeitete und angeblich vor zwölf Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.
Brent wird von seinem blinden Nachbarn Dr. Lansdon Brown (Psychoanalytiker) eingeladen und gebeten, mit einem seiner Patienten – Andrew Rhinehart – ein Gespräch zu führen. Als die Beerdigung zu Lessings Andenken stattfinden soll, untersucht Larry Brent das Haus der Lessings und findet eine Leiche: Jim Rafter alias Sam Ferguson.
Die Nachforschungen ergeben jedoch, dass es weder einen Jim Rafter oder Sam Ferguson bei der NASA gab.
So führt Larry Brent erst einmal das Gespräch um das ihn sein Nachbar gebeten hat: mit Andrew Rhinehart, dessen Firma das World Trade Center gebaut und verwaltet hatte. Rhinehart leidet unter einer Lichtallergie, in seinem abgeschotteten Arbeitszimmer entdeckt Brent u.a. ein Bild vom „Turmbau zu Babel“ und erfährt mehr über das World Trade Center und einen gigantischen Goldschatz in den Tresorräumen unter dem Gebäude.
Morna findet derweil einiges über Jim Rafter heraus, auch Hinweise auf ein so genanntes „Montauk-Projekt“, mit dem auch die Kennedy-Brüder zu tun gehabt haben sollen.
Larry Brent bittet seinen Kollegen Nils Hellström darum, alles Material über das World Trade Center aufzutreiben.

Ein Besuch bei Loraine Rafter, der Witwe von Jim Rafter, ergibt, dass ihr Sohn Emmett (studiert Physik) das Leben seines Vaters erforscht und, dass er vermutet, dass sein Vater auf dem Mond war. Emmett übermittelt Brent drei Dokumente: einen selbstverfassten Roman, den Plan einer unteridirdischen Anlage mit dem Namen Montauk und einen Text von Jim Rafter.
Das Material über Montauk entpuppt sich als Skizze eines Monuments, das an Stonehenge erinnert (5 konzentrische Kreise).
Larry Brent beobachtet darauf hin Camp Hero. Er, Morna und Christ Moore dringen in Montauk ein und werden prompt ertappt, erfahren etwas über „The Beast“, einer Supercomputeranlage, die wichtige Daten aus allen Lebensbereichen speichert und Verbindungen herstellt. Und sie sehen mit eigenen Augen das „Rad der Refaim“ – als Nachbau. Das Original befindet sich zehn Meilen östlich des Sees Genezareth auf den Golanhöhen, die beiden Öffnungen des äußeren Keises weisen Richtung Sonnenaufgang = die Jakobsleiter der Nephilim. Letztere spielen in der Handlung ebenfalls eine bedeutende Rolle.

Den drei PSA-Agenten gelingt es sich zu befreien. Doch wie sollen sie aus dem Sperrgebiet herausgelangen?
Da kommt Hilfe von unerwarteter Seite Nil Hellström taucht auf.
Und nun gilt es gemeinsam etliche Fagen zu beantworten:
Was hat es mit der Jakobsleiter der Nephilim auf sich?
Was mit den Bezügen des Falles zur Bibel?
Welche Verbindung besteht zwischen den Anschlägen auf das World Trade Center, das Pentagon und den Experimenten auf Montauk und dem Mond?
Wie passen die ermordeten Kennedy-Brüder da hinein?
Worum handelt es sich bei dem Code 666?
Was hat es mit den beiden neuen EDV-Experten in der PSA Liam Turmont und Sharon Monastir auf sich?
Was ist mit den Logen der Lloyds, deren Mitglieder die Kennedy-Brüder waren?
Warum wurden die Opfer des Falls alle „geschächtet“? (Schlachtmethode orthodoxer Juden)?
Was wird Larry Brents Flug nach Israel zu Tage fördern?
Und was beinhaltet der Roman „Mond-Mission“ von Emmett Rafter?

Fragen über Fragen, die in dem spannenden Roman Antworten finden!


Dem Autor gelingt es die alte Larry Brent-Tradition zu erhalten und mit neuen Technologien und aktuellem Zeitgeschehen zu verquicken. Larry Brent ist zwar Dreh- und Angelpunkt der Handlung, aber angenehm dosiert und nicht so übertrieben heldenhaft wie in manchen Fällen der klassischen Folgen.
J.J. Preyers Stil ist minimalistisch und spannend, für eine Unterhaltungslektüre wie LARRY BRENT bestens geeignet. Köstlich auch so mancher verbale Augenzwinkerer wie „postkoitale Depression“.
Somit zählt „Das Kennedy Rätsel“ zu einer der besten „Neuen Fälle“-Bände der LARRY BRENT-Serie und böte auch genug Ansatzpunkte für eine Fortsetzung, die wünschenwert wäre, da der ein oder andere Handlungsstrang ob des Umfangs des Buches ein wenig zu kurz kam.

Die Aufmachung des Buches ist edel. Kleines handliches Dina 5 Hardcover, erstklassiger Satz, gute Papierqualität, die Schmutzseite ziert eine kleine Grafik und auf Seite 2 und 3 gibt es eine doppelseitige Illustration als Entry.

Fazit:

Zeitgemäßer LARRY BRENT-Roman in einem flotten, unterhaltsamen und spannenden Stil und einer schöner Aufmachung - lesenswert.

17. Okt. 2010 - Alisha Bionda

Der Rezensent

Alisha Bionda
Balearen

Website: http://www.alisha-bionda.net
Total: 393 Rezensionen
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Autorin, Herausgeberin, Redakteurin, Journalistin, Rezensentin, Agentin

Alisha Bionda wurde in Düsseldorf geboren und lebt seit 1999 auf den Balearen. Die Autorin beendet ihren Tagesablauf nachts am Meer - bis zum 23.05.2009 mit ihrer afghanischen Windhündin Jamila, die dann leider über die Regenbogenbrücke “gegangen&#...

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