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Startseite > Rezensionen > Gunter Arentzen > SF, Horror > Super Pulp 1

Super Pulp 1

SUPER PULP #01/2011 SUPER PULP
Ausgabe 01/2011

Februar 2011
Heftung, 40 Seiten - 1.80 EUR
Evolver Books
ISSN: 9783950255829 Grösse: A5
Status: Jetzt bestellen erhältlich

Laut Editorial wurde Schund in Österreich 1950 verboten. Nun könnte man darüber streiten, was genau man unter Schund versteht. Aber wie so oft geht es wohl um den Jugendschutz, das Mittel des Staates zur Zensur, wo Zensur eigentlich nicht erlaubt ist. In Austria fielen verschiedene Verlage diesem Gesetz zum Opfer, wurden doch Groschenhefte ausradiert.
In Deutschland hatte man es da besser; da wurden Groschenhefte lediglich gesellschaftlich geächtet und nur selten ein Opfer der BPjS - erinnert sei hier an den „Dämonenkiller“.

Nun hat es sich der noch recht junge Evolver-Verlag zur Aufgabe gemacht, Kultur in Form von Pulp und Trash zurück nach Austria zu bringen. Neben einer Anthologie und einem Roman soll der darbende Österreicher – und auch jeder darbende Deutsche – seine Dosis Schund in Form eines neuen Pulp-Heftchens serviert bekommen; eben „Super-Pulp“, ein unregelmäßig erscheinendes Magazin mit entsprechend trashigen Kurzgeschichten.
Schon die Aufmachung lässt keinen Zweifel daran, was den geneigten (oder auch aufrecht sitzenden bzw. liegenden) Leser im Inneren erwartet. Es geht um spannende, abgedrehte und auch mal klischeebeladene Geschichten, die sicherlich keine Literaturpreise gewinnen, dafür aber ihre Leser wunderbar unterhalten.
In Ausgabe 1 des „Super-Pulp“ sind drei solcher Storys enthalten:

„Zwischenfall im Interstellar Express“ (SF), „Das Schamanenerbe“ (Horror), „Rollercoaster of Hate „(Horror-Agenten-Mix).
Alle drei Geschichten verstehen es, auf ihre Art kurzweilig zu unterhalten. Sie sind spannend, teils skurril und machen einfach Lust auf mehr - vor allem die dritte Geschichte, denn sie bildet mit ihrer Heldin Kay Blanchard ein Prequel zu dem bereits erschienen Roman „The Nazi Island Mystery“.
Natürlich ist „Super-Pulp“ Trash, und natürlich geriert es sich auch so: die Aufmachung, die Geschichten, die Intention.
Aber hey – vielen ist Trash in dieser Form sehr viel lieber als das, was einem die Privaten im Fernsehen jeden Tag vorsetzen. Von daher darf man das Magazin nicht nur für gelungen halten, sondern auf weitere Ausgaben hoffen. Denn, ehrlich gesagt, die drei Storys sind dazu da, einen anzufixen – zum Glück ist der Dealer nicht weit, und zwei Bücher sind auf dem Markt.

„Super-Pulp“ bietet perfekte Unterhaltung für Fans von schneller, leichter Kost in Form von Groschenheften. Wer es gediegener möchte, sollte lieber zu anderen Werken greifen; hier gibt Reich-Ranicki sicherlich gerne Hilfestellung! (GA)

16. Apr. 2011 - Gunter Arentzen

Der Rezensent

Gunter Arentzen
Deutschland

Website: http://www.g-arentzen.de/
Total: 66 Rezensionen
November 2017: keine Rezensionen

Gunter Arentzen wurde am 12.10.1972 in der Edelstein-Stadt Idar-Oberstein geboren und wuchs u.a. in einem Hotel auf, das seinem Stiefvater gehörte.

Mit Horror und Mystery kam er das erste Mal in Kontakt, als ihm durch Zufall ein Larry-Brent-Roman in die Finger fiel. In der Folgezeit kaufte er regelmäßig Gros...

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