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Der Schattenbote

DER SCHATTENBOTE
DER SCHATTENBOTE

Adrian Doyle
Roman / Mystery

Bastei

VAMPIRA: Band 17
Heftroman, 64 Seiten

Dez. 2011, 1.60 EUR

Landru ist nach Sydney zurückgekehrt und nimmt sofort zu der dortigen Vampir-Sippe Kontakt auf, die nach Horlas Tod bereits einen neuen Anführer gewählt hat. Er verfolgt weiterhin nur zwei große Ziele: Den sagenumwobenen Lilienkelch wiederzufinden, allein mit dessen Hilfe neuer Nachwuchs für die Vampire gezeugt werden kann, und die Halbvampirin Lilith Eden aufzuspüren und zu vernichten. Die hat immer noch mit den Nachwirkungen der magischen Pest zu kämpfen, denn alle die einmal infiziert waren haben eine gravierende seelische Veränderung erfahren. Menschen, denen früher Zuneigung und Liebe entgegengebracht worden war, wird nun mit offener Ablehnung und Hass begegnet. Auch Beth McKinsey war mit dem Keim in Berührung gekommen und setzt nun alles daran, um Lilith aus ihrem Leben zu verbannen. Diese sucht mit ihrem letzten verbliebenen Diener Virgil Codd verzweifelt nach einer Heilung für Beth. Doch Landru hat bereits Witterung aufgenommen und nutzt die Schwäche seiner Feindin eiskalt aus …

Meinung:

Endlich tritt Landru, der beliebteste Bösewicht der gesamten Serie, nach acht Bänden wieder persönlich in Erscheinung, und gleich auf den ersten Seiten geht es auch mächtig zur Sache. Der Kampf mit den Ghuls wurde sehr spannend in Szene gesetzt. Ebenso Liliths Angst und Hilflosigkeit in Hinsicht auf Beth McKinseys Sinneswandel. Leider hält sich das hohe Niveau nicht konstant den gesamten Roman über. Insbesondere die eingeschobenen Abschnitt über Virgil Codds Sohn stören die Atmosphäre. Dafür erleidet der ehemalige Polizeichef, der einem in seiner Funktion als erlöste Dienerkreatur richtig ans Herz gewachsen ist, ein grausames Schicksal. Auch Beth McKinsey, die sich von ihren Freunden Lilith Eden und Moskowitz abwendet, macht eine verhängnisvolle Bekanntschaft, die Lilith noch sehr viel Kopfzerbrechen bereiten wird. Des Weiteren werden in diesem Roman einige, für die Zukunft wichtige Weichen gestellt. Manfred Weinlands Schreibstil ist auch dieses Mal wieder sehr flüssig und rasant, obwohl der alte Fehler immer noch zutage tritt, dass Personen ihre Dialoge lächeln, lachen oder nicken. Aber in Anbetracht des ansonsten für Heftromane recht hohen Niveaus kann man diesen Fauxpas leicht verschmerzen. Die Innenillustration in diesem Band stammt dieses Mal aus der Feder von Fabian Fröhlich und sollte eigentlich schon in Band 13 „Traumzeit-Dämonen“ erscheinen. Aber wie der Lektor Michael Schönenbröcher so treffend auf der Leserseite bemerkt hat, passt das Motiv auch hervorragend zum vorliegenden Romantitel.

Besonderheiten:

Virgil Codd wird von der Magie in der Paddington Street 333 vernichtet.
Landru macht Beth zu seiner Geliebten, die ihm aufs Wort gehorcht.

Titelbild:

Das Cover von Timo Würz ist zwar kein Meisterwerk, aber ein stimmungsvolles und vor allem zum Inhalt passendes Titelbild, dass jedoch nicht extra für diesen Roman angefertigt wurde, denn 2003 wurde es bereits als Cover für einen JOHN SINCLAIR-Roman verwendet.

Fazit:

Flott erzählter Gruselroman mit einem düsteren Flair. Es bleibt spannend und endlich tritt auch Landru wieder aktiv in Erscheinung.

06. Mai. 2012 - Florian Hilleberg

Der Rezensent

Bettina Meister © Bettina Meister
Florian Hilleberg
Deutschland

* 03. März 1980
Total: 2238 Rezensionen
August 2014: 14 Rezensionen

Im Jahre 1980 erblickte ich in Uelzen, einem kleinen malerischen Städtchen inmitten der Lüneburger Heide, das Licht der Welt.
Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf unweit meiner Geburtsstadt. Sehr früh schon interessierten und faszinierten mich die dunklen Mythen, die Dämonen und Untoten – und bald hie...

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