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Beiß mich! Bitte ...

SUMMER SUMMER

Episode 3


»Die Wicca hatte recht, ich werde heiraten!«
Rachel hüpfte vor Aufregung von einem Bein auf das andere.
»Komm mal wieder runter«, raunte Lucy und wedelte gespielt empört mit einer Hand, wobei sie wenig erfolgreich ein sarkastisches Grinsen unterdrückte. »Wir sind hier bei Philippe. Es wird nicht gequietscht bei Philippe.«
Grinsend stieß ich sie mit dem Ellbogen an. Philippe war ein alter Bekannter, den ich Ende der fünfziger Jahre in einem schäbigen Club im East End kennengelernt hatte, wo er als Sänger regelmäßig ausgebuht wurde. Später verdiente er seine Brötchen – oder vielmehr die drei Tage alten, steinharten Semmeln, die er sich gerade so leisten konnte – mit der Malerei. Und nun hatte er endlich einmal Glück. Oder er war ins richtige Bett gehüpft, wer wusste das schon? Jedenfalls wurden seine Bilder einige Wochen lang in einer kleinen Galerie in Soho ausgestellt. Und Philippe ließ es sich nicht nehmen, in der gesamten Galerie herumzuwandeln und die Besucher darauf aufmerksam zu machen, wie sie sich in Gegenwart seiner Kunstwerke zu verhalten hatten. Fehlte nur noch, dass er am Eingang unsere Handtaschen kontrollierte und uns zwang, Fellpantoffeln und Handschuhe zu tragen.
»Ich lasse mir von niemandem Vorschriften machen, der mit seinen Bildern spricht.« Rachel winkte ab. »Freut ihr euch denn nicht für mich?«
Lucy und ich wechselten einen fragenden Blick.
»Wen wirst du denn heiraten?«, hakte ich vorsichtig nach und Lucy fügte grinsend hinzu: »Und weiß er das auch schon?«
»Sein Name ist Matthew Reid«, schwärmte Rachel und blinzelte zur Decke auf. »Wir haben uns vor zwei Wochen auf einer Wohnungsbesichtigung kennengelernt. Er ist Finanzberater, Anfang dreißig und unglaublich attraktiv.«
Ich legte den Kopf schief und musterte sie mit zusammengekniffenen Brauen. Das waren heutzutage also die erforderlichen männlichen Attribute? Dass er einen Job hatte, ungefähr im gleichen Alter war und gut aussah, reichte den Menschen aus, um nach zwei Wochen bereits Hochzeitspläne zu schmieden? Das musste die berühmte Torschlusspanik sein, von der ich schon so viel gehört hatte. Und dies war einer der seltenen Momente, in denen ich froh war, eine Vampirin zu sein und ewig Zeit zu haben.
»Die Immobilienmaklerin und der Finanzberater.« Lucy nickte und wechselte zu Philippes nächstem »Werk«, das für das ungeschulte Auge – sprich für mein Auge – ausschließlich eine scharlachrote Wand darstellte. »Wenn das keine erfolgreiche Liebesgeschichte verspricht. Zumindest auf finanzieller Ebene.«
»Und er hat dir bereits jetzt einen Antrag gemacht?«, fragte ich und verlor mitten im Satz die Kontrolle über meinen Tonfall, sodass er sich zum Schluss hin doch sehr viel abfälliger anhörte, als geplant.
»Natürlich nicht«, Rachel schüttelte energisch den Kopf. »Aber er wird. Bald.«
Ich wechselte erneut einen Blick mit Lucy, die sich offensichtlich genau wie ich das Grinsen verkneifen musste.
»Wenn die Hexe bei mir recht hatte, wieso dann nicht auch bei dir?«
Ich seufzte dramatisch. »Ich will gar nicht nachrechnen, wie lange mein letztes Date schon her ist. Ich habe allmählich selbst das Gefühl, nicht zu existieren.«
Lucy strich ihr mitternachtsblaues Haar zurück und zwinkerte mir zu. »Dabei fällt mir ein: Wie war dein »Geschäftsessen« mit du-weißt-schon-wem?«
Ich konnte die Anführungszeichen regelrecht heraushören, beschloss jedoch, sie zu ignorieren.
»Interessant«, antwortete ich so förmlich wie möglich. »Damian hatte zum Teil schlagkräftige Argumente für die Organisation seines Bruders.«
Meine Freundinnen gingen davon aus, dass er sich mit mir treffen wollte, weil er an mir interessiert war. Genau genommen war er das auch. Jedoch galt sein wahres Interesse eher meinen Fähigkeiten.
Lieber Himmel, Lucy würde ausrasten, wenn sie je erfahren sollte, dass er mir einen Job bei Vampyrus angeboten hatte. Und erst recht, wenn ich ihr sagte, dass ich diesen Auftrag ernsthaft in Erwägung zog.
»Ja, das kann ich mir vorstellen.« Lucy lachte so laut auf, dass Philippe auf der anderen Seite des Raumes warnend einen Zeigefinger an die Lippen legte. »Er hat dich eingelullt.«
»Er hat was?« Ich blinzelte sie mit großen Augen an. »Ist das überhaupt ein Wort?«
»Natürlich, eingelullt hat er dich. Dieses grünäugige Monster mit seinem vibrierenden Opernbass und den geschmeidigen Händen ...«
Ich hob eine Hand über die Augen und schüttelte den Kopf, während Rachel neben mir kicherte. Oh ja, er hatte wirklich tolle Hände ...
»Gut, kann schon sein«, gab ich schließlich zu. »Aber ich kann nichts dafür, dass er so auf mich wirkt. Ich glaube, als ich das letzte Mal Sex hatte, kam gerade die Floppy Disk auf den Markt.«
Natürlich musste genau in diesem Moment Philippe hinter mir auftauchen.
»Summer, du bist eine strahlende Sonne, die jeden Raum erhellt«, schnulzte er auf seine typische Weise. »Doch wenn du noch einmal vor meinen Werken über S. E. X. sprichst, muss ich dich leider bitten, zu gehen.«
Ich konnte kaum fassen, dass er das Wort Sex buchstabierte. Und dabei flüsterte.
»Tut mir leid, Philippe«, murmelte ich kleinlaut und schaute ihm nach, bis er die nächste Besuchergruppe erreicht hatte und lautstark zurechtwies.
»Der hat doch eindeutig zu viel Farbe geschnüffelt«, meinte Lucy.
»Findet ihr nicht, dass er mit diesem Bart sehr viel besser aussieht als früher?« Ich schielte verstohlen zu ihm hinüber. »Irgendwie ... fast ... sexy.«
Als keine Antwort kam, drehte ich mich zu den Mädels um und sah gerade noch, wie beide gleichzeitig die Nase rümpften.
»Das liegt daran, dass der Bart die Hälfte seines Gesichts verdeckt«, erklärte Lucy.
»Du machst mir allmählich Sorgen, Summer«, fügte Rachel mit einem angewiderten Blick auf den Maler hinzu.
Philippe war ein Vampir, was allerdings nicht gleichbedeutend mit Schönheit war. Wir waren vielleicht von Natur aus schlank, bekamen keine Pickel oder Falten und strahlten etwas Anziehendes auf unsere »Beute« aus, aber ein Vampir, der sich nicht pflegte, konnte trotzdem wie der Alm-Öhi aussehen. Philippe war ein perfektes Beispiel dafür. Wenn ich ihn beschrieb, verwendete ich meistens das höfliche Wort markant. Doch heute erschien er mir auf eine abartige Weise attraktiv. Was war nur los mit mir?
»Ich hab’s dir doch gesagt.« Lucy schüttelte mitleidig den Kopf. »Der Druck zwischen dir und Cartwright muss endlich raus, bevor uns deine Libido um die Ohren fliegt. Da du den Mafia-Bruder aber nicht in dein gesetzestreues Höschen lassen willst ...«, sie warf Rachel einen bedeutungsvollen Blick zu, »... Verschwendung, wenn du mich fragst, müssen wir dir ein anderes Druck-Ablass-Ventil besorgen.«
»Du redest wie ein Mann«, kommentierte Rachel ihre Ausführungen und verschränkte die Arme vor der Brust. »Wie ein chauvinistisches Machoschwein.«
Lucy zuckte mit den Schultern. »Nenn es, wie du willst, es ist jedenfalls bitter nötig«, erwiderte sie bloß, dann legte sie mir freundschaftlich eine Hand auf die Schulter und sah mir tief in die Augen. »Ich finde schon das richtige Date für dich.«
Ich stöhnte auf.
»Oh, nein. Das letzte Mal, als ich mich auf eines deiner Dates eingelassen habe, bin ich in einem schäbigen Drei-Zimmer-Appartement in Dalston aufgewacht, wo die Mitbewohnerin des Kerls gerade eine stinkende Wollsocke zum Kaffeefilter umfunktioniert hatte.«
Lucy kicherte. »Nein, heute finden wir einen richtigen Mann für dich, Süße.« Sie drehte sich zu Rachel um, die eines von Philippes Gemälden mit schief gelegtem Kopf und gerunzelter Stirn inspizierte. »Gehst du mit?«
Rachel riss schockiert die Augen auf. »Ich bin eine fast verheiratete Frau«, sagte sie so entschieden, dass ich mir ein Lachen verkneifen musste. »Geht nur allein. Habt Spaß.«
»Na, dann los.«
»Vielleicht würde es schon reichen, wenn mich einer der Jungs da drüben mal ordentlich beißen lässt«, schlug ich vor und deutete auf eine Gruppe männlicher Vampire, die sich offensichtlich köstlich über Philippes »Werke« amüsierten. »Ich möchte nur mal wieder das herbe Blut eines Mannes auf meiner Zunge schmecken ...«
»Jetzt komm endlich.«
Lucy hakte sich bei mir unter und zog mich in Richtung Ausgang. Ich wehrte mich kaum, ich wusste, wenn meine beste Freundin einmal entschlossen war, konnte sie nichts mehr aufhalten. Allerdings zweifelte ich ein wenig an ihrer Druck-Ablass-Theorie, als ich an mein Date mit Damian zurückdachte. Moment ... es war kein Date! Verdammt, das musste ich ihm und mir endlich klarmachen.
»Was ist, wenn wir beide unrecht haben und ich nicht nur wegen chronischem Sexentzug auf Damian reagiere?«, fragte ich vorsichtig und benutzte bewusst Lucys Worte: »Wenn es nicht funktioniert, das Druck-Ablass-Ventil?«
Sie musterte mich mit ernstem Blick, was bei Lucy nicht oft vorkam und mich unwillkürlich ein bisschen kribbelig machte.
»Es wird funktionieren«, antwortete sie bestimmt.
»Und wenn nicht?«
»Dann hast du ein Problem, Süße.«

Szenentrenner


Lucy schleppte mich auf direktem Weg ins Soho Bite, das nur wenige Minuten von der Galerie entfernt lag. Das Bite war ein Club ausschließlich für Vampire. Hier mussten wir weder unsere wahre Natur noch unsere Absichten für die Nacht verstecken.
Ich beschloss, mich Lucys Plan zu ergeben und mich auf das einzulassen, was heute Nacht geschehen würde. Und dabei würde ich nicht eine Sekunde lang an Damian denken. Er war schließlich nicht der einzige Mann in London. Sicherlich gab es noch tausend andere Männer, die genauso charmant, gutaussehend und anziehend waren wie er. Oder zumindest annähernd ...
Ich hatte jedenfalls nichts zu verlieren.
Lucy und ich setzten uns an die Bar und bestellten, wie es sich in einem Vampir-Club gehörte, Original Bloody Marys. Es dauerte nicht lange, bis zwei Männer an einem Stehtisch nahe der Tanzfläche auf uns aufmerksam wurden. Lucy lud sie mit einem Nicken ein, zu uns an die Bar zu kommen.
Der Größere von beiden steuerte direkt auf mich zu und fixierte mich wie ein Löwe seine Beute. Der Eindruck verstärkte sich noch durch seine etwas zu lange, blonde Mähne und die faszinierenden Augen, deren Farbe beinahe ins Bernsteinfarbene ging. Sein Name war Carl und er stellte sich als ausgezeichneter Küsser heraus. Mehr musste ich nicht wissen ...
Wir fielen schon beinahe im Taxi zu seiner Wohnung übereinander her. Die Leidenschaft, die ich in den letzten Tagen so gewaltsam unterdrückt hatte, brach nun ungezügelt aus mir heraus. Doch Carl war mehr als gewillt, sich diesen Feuereifer gefallen zu lassen. Ich fühlte mich wie eine Verdurstende, die endlich den rettenden Fluss gefunden hatte.
Wie sich herausstellte, war Carl nicht nur ein guter Küsser. Er hatte eine Reihe ungeahnter Talente und ich genoss jedes einzelne davon. Die gesamte Nacht lang. Und in jedem dieser Momente wurde mir schmerzlich bewusst, wie sehr ich es vermisst hatte, das Gewicht eines Mannes auf mir zu spüren. Dieses Gefühl, wie seine rauen Finger über meine empfindlichsten Stellen wanderten, hatte mir ebenso gefehlt wie der herbe Geschmack des heißen Blutes, den ich auf meiner Zunge schmeckte. Ich kam mir vor, als wäre ich von den Toten zurückgekehrt, als die Essenz unseres Lebens glühend und prickelnd durch meine Venen pulsierte.

Szenentrenner


Am nächsten Morgen verließ ich ihn früh mit einem flüchtigen Kuss – ohne Austausch unserer Telefonnummern oder Nachnamen. Darüber waren wir uns von vorneherein einig gewesen. Und genau das hatte ich gebraucht.
Ich schlenderte mit einem Lächeln über die Straßen, fühlte mich beschwingt und frei und mein Kopf schien so klar zu sein wie der blaue Himmel über mir. Es war, als hätte ich endlich ins Leben, in die Spur zurückgefunden.
Doch dann sah ich ihn. Ich erkannte den perfekt frisierten, dunkelbraunen Haarschopf und die breiten Schultern in dem dunklen Maßanzug – selbst, wenn er mir den Rücken zukehrte.
Mein Herz setzte einen Schlag aus, bevor es begann, unkontrolliert gegen meine Rippen zu hämmern. Ich hielt so abrupt an, dass die Passantin hinter mir nicht mehr bremsen konnte und meine Schulter anrempelte. Ich spürte es kaum. Sie sagte etwas, vermutlich fluchte sie, doch ich hörte lediglich ein undeutliches Geräusch. Die Welt schien plötzlich wie in Watte gepackt. Meine Hand schoss zu der Bisswunde an meinem Hals. Sie verheilte bereits, aber jeder Vampir konnte aus zweihundert Metern Entfernung erkennen, was ich letzte Nacht getrieben hatte. Und mit einem Mal fühlte sich diese himmlische Nacht schäbig an.
Ich bewegte mich noch immer nicht und starrte auf Damians Hinterkopf, da drehte er sich langsam um, als hätte er meine Anwesenheit gespürt. Braune Augen blickten mich aus einem beinahe jugendlichen Gesicht an und der Mann, wer immer er war, lächelte mir zu. Mir fielen Felsbrocken vom Herzen, als ich realisierte, dass ich mich getäuscht hatte; dass ich nicht Damian über den Weg gelaufen war. Auch wenn ich mich im nächsten Moment am liebsten geohrfeigt hätte. Ich sah ihn, obwohl er nicht da war, und hatte ein schlechtes Gewissen wegen etwas, das ihn in keinster Weise zu interessieren hatte – was hatte dieser Mann nur mit mir gemacht?
Ich lächelte dem Fremden zu, auch wenn es vermutlich sehr gequält aussah, und löste mit aller Willenskraft meine Füße vom Asphalt. Ich wollte nur noch nach Hause.
Ich rannte förmlich über den Bürgersteig, wich den Passanten und ihren wissenden, abfälligen Blicken aus und hielt verzweifelt Ausschau nach einem Black Cab. Erleichtert atmete ich auf, als ich endlich eines der Taxis dazu bewegen konnte, anzuhalten.
Rasch schlüpfte ich ins Wageninnere, und als ich dem Fahrer meine Adresse mitteilte, sah ich seine Augen im Rückspiegel. Sie waren so vertraut grün und ihr Ausdruck war missbilligend. Oder war es Einbildung? Ich machte mich so klein wie irgend möglich und blickte aus dem Fenster, ohne etwas zu erkennen.
Niemand kann erklären, weshalb wir uns mit manchen Leuten tief verbunden fühlen oder warum uns eine Person urplötzlich unter die Haut geht. Wir können unserem Herzen tausend Auflagen erteilen, wir können uns strampelnd und fluchend gegen unsere Empfindungen wehren und wir können noch so oft beschließen, einzig und allein auf unseren rationalen, logischen Verstand zu hören – wir werden dennoch niemals fähig sein, unsere Gefühle zu kontrollieren. Für mich, einen unverbesserlichen Kontrollfreak, war dieser Kontrollverlust das niederschmetterndste Szenario, das ich mir vorstellen konnte. Nur, dass es kein Szenario mehr war. Damian ging mir unter die Haut wie kein anderer Mann vor ihm. Das musste ich allmählich zugeben.
Seufzend vergrub ich den Kopf in den Händen. Wie schnell sich die Dinge doch ändern konnten. Von einer Sekunde auf die andere fühlte ich mich nicht mehr beschwingt oder frei, und schon gar nicht klar. Nein, ich war nicht mehr als ein Flittchen auf dem Nachhauseweg von ihrem One-Night-Stand, dessen Nachnamen sie noch nicht einmal kannte.

ShIkomo
ShIkomo
© http://www.shikomo.de

SUMMER
Beitrag vom 28. Jun. 2016


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